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Bückeburger Verein verzeichnet Aufwärtsbewegung / Kassiererposten neu besetzt

Postsport-Welt ist noch in Ordnung

Bückeburg (jp). Es gibt Vereine, da ist die Welt einfach noch in Ordnung. In dieser glücklichen Lage sieht sich der Postsportverein für Jedermann: Auch wenn der Verein weder mit drei- oder vierstelligen Mitgliederzahlen noch mit den ganz großen Schlagzeilen aufwarten kann, verzeichnet er seit Jahren eine ebenso kontinuierliche wie harmonische Aufwärtsbewegung. 76 Mitglieder zählte der Verein zum Jahresbeginn, jetzt im März sind es bereits 78. Zum Vergleich: Vor drei Jahren waren noch 67 Mitglieder im Postsportverein aktiv. Zugegeben: Sensationelle Mitgliederzuwächse mögen anders aussehen. Doch in Zeiten, in denen die meisten Vereine über beträchtlichen Nachwuchsmangel und Überalterung klagen, können auch solche Zahlen keinesfalls zu gering erachtet werden.

veröffentlicht am 17.03.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:42 Uhr

Auch finanzielle Sorgen sind dem Postsportverein fremd. „Aufgrund unserer guten Kassenlage brauchen wir über eine Anhebung der Mitgliedsbeiträge nicht zu sprechen“, erklärte der erste Vorsitzende Friedrich Struckmeier jetzt auf der Jahreshauptversammlung im Bückeburger Ratskeller.

Allerdings, schränkte Struckmeier ausdrücklich ein, gelte dies nur, so lange auf den Postsportverein keine Nutzungsgebühren für Sportstätten zukäme. Sollte dies eintreffen, werde das Thema Beitragserhöhung sicherlich auf der Tagesordnung stehen.

Gut in Gang gekommen ist die vor einem Jahr neu gegründete Sparte Gesundheitsgymnastik. Deren Mitglieder absolvieren donnerstags von 19 Uhr bis 20 Uhr in der Sporthalle der Grundschule am Harrl Koordinationsübungen, leichtes Kreislauftraining sowie rückengerechtes Verhalten. Mit dem kürzlich nach Bückeburg gezogenen Roland Oster konnte ein ebenso qualifizierter wie engagierter Übungsleiter gefunden werden, der auch gleich die Spartenleitung übernahm.

„Alle Übungen bei uns sind gelenkschonend“, betonte er im ersten Jahresbericht für seine Sparte. „Bei uns können daher auch Mitglieder mitmachen, für die der Sport in den anderen Sparten aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr infrage kommt.“ Bei gravierenden Vorerkrankungen sollte eine Teilnahme aber zuvor mit dem Arzt abgeklärt werden. Indes hofft der Vorstand des Postsportvereins durch das neue Angebot, auch neue Mitglieder für den Verein gewinnen zu können.

Mit einem Blumenstrauß vom Vorsitzenden wurde Gretel Sandmann, die seit 2001 die Kasse des Vereins geführt hatte, aus dem Vorstand verabschiedet. Einstimmig zu ihrer Nachfolgerin wählte die Versammlung Jutta Wachser. Eine Ehrung für 55 Jahre Mitgliedschaft gab es für Heinz Beißner. Heike Hühn hält dem Postsportverein seit 35 Jahren die Treue, Heinz Stöve seit 25 Jahren.




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