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Umbau zur Kinderkrippe abgeschlossen / Erste Gruppe fühlt sich in neuen Räumen pudelwohl

„Rappelkiste“ macht ihrem Namen alle Ehre

Lauenau (par). In die „Rappelkiste“ ist das Leben zurückgekehrt. Im ehemaligen Kindergarten, der in einer Bauzeit von fünf Monaten in eine Kinderkrippe umfunktioniert worden ist, herrscht wieder reger Betrieb. Die erste Gruppe mit 15 Kindern fühlt sich bereits sehr wohl in dem sanierten Gebäude.

veröffentlicht am 14.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:42 Uhr

Neue Fenster, eine verbesserte Dämmung, abgehängte Decken sowie eine Wärmepumpe wurden eingesetzt, um dauerhaft die Nebenkosten gering zu halten. „Wir haben schließlich eine Vorbildfunktion“, sagte Gemeindedirektor Uwe Heilmann. Bis auf die Außenanlage der neuen Kinderkrippe, mit deren Verschönerung im Frühjahr begonnen werden soll, sind alle Arbeiten erledigt. Mit dem Geld sei die Gemeinde zudem im Kostenrahmen in Höhe von 250 000 Euro geblieben. Es sei ausschließlich mit Handwerks-Betrieben vor Ort gearbeitet worden, und auch die Ausstattung stamme von heimischen Betrieben, betonte der Gemeindedirektor.

Während die erste Gruppe mit 15 Mädchen und Jungen und drei Betreuern bereits gestartet ist, folgt am 1. März eine weitere. In beide können die Kinder ab 7.30 Uhr morgens gebracht werden. In der Ganztagsgruppe wird der Nachwuchs bis 17 Uhr betreut, in der Halbtagsgruppe bis zum Mittag. „Wir suchen lediglich noch eine Leiterin der Kinderkrippe. Wir hätten diese gerne aus dem eigenen Bestand gestellt, doch das war leider nicht möglich“, sagte Heilmann, der sich wünscht, dass der Erzieherberuf einen höheren gesellschaftlichen Stellenwert bekommen würde. „Auch die Ausbildung müsste besser beworben werden.“ Er sei davon überzeugt, dass die Samtgemeinde gute Arbeitsbedingungen stellt. „In einigen Einrichtungen kommen 15 Kinder auf zwei Betreuer – bei uns sind es drei.“

Auch die zweite Krippengruppe, die am 1. März startet, sei mittlerweile schon voll, berichtete Reinhard Peter, bei der Samtgemeindeverwaltung zuständig für die Kindergärten und -krippen. „Schafft man eine Einrichtung, schafft man gleichzeitig auch den Bedarf“, sagte Heilmann erfreut über die positive Auslastung der „Rappelkiste.“




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