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Nachgebildete Pansäule könnte wieder in Düdinghausen stehen

Rat entscheidet demnächst über „Teufelsauferstehung“

Düdinghausen (jpw). Als Foto auf Hartschaum ist er bereits wieder auferstanden. Nun muss sich der Gemeinderat Auhagen im Anschluss an seine Dorfbereisung, die am Sonnabend, 22. Januar, um 9.30 Uhr am Pavillon in Düdinghausen beginnt, damit beschäftigen, ob der „Düdinghäuser Teufel“ als Statue wieder seinen Platz in Düdinghausen bekommt, von dem ihn einst vermutlich ein Angehöriger der Kirche entfernt und dann zerschlagen hat.

veröffentlicht am 17.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:22 Uhr

Die Ratsmitglieder werden zu ihrer Sitzung nach vollendeter Besichtigungstour im Gasthaus „Morgenstern“ in Auhagen zusammenkommen. Turnusgemäß wechselt der Rat in jedem Jahr zwischen der Auhäger Gaststätte und dem Düdinghäuser Gasthaus „Zur Erholung“, um das es diesmal zumindest zum Teil thematisch gehen wird.

Vor dem Gasthaus „Zur Erholung“ hatten die Düdinghäuser im Sommer den „Fürsten Ernst“ bei seinem „Friedenszug“ mit seinem einstigen Kaminschmuck aus dem Sachsenhäger Schloss konfrontiert.

Die Abbildung des „Teufels“ hatte der „Fürst“ wiedererkannt und sich versonnen an die „schönen Stunden“ erinnert, die er vor seinem Kamin zugebracht habe. „Natürlich“, so beschied er, „dürft ihr ihn wieder aufstellen.“

Nicht erst seither laufen intensive Bemühungen, die Panfigur in Stein wieder erstehen zu lassen und damit ein kleines Denkmal und eine Touristenattraktion zu schaffen.

Bürgermeister Kurt Blume hatte unermüdlich Kontakt mit Steinmetzen und Bildhauern gesucht und sich durch halb Niedersachsen telefoniert – vom „Obernkirchener Bildhauersymposion“ bis hin zur Ausbildungsstätte der Steinmetze in Königslutter. Auch Gastwirtin Ulrike Fiedler-Meyer bemühte sich.

Zuletzt schien Blume erfolgreich: Ein Angebot eines Steinmetzes liegt ihm wohl vor. Nun muss der Rat entscheiden, wie viel ihm die „Rückkehr“ der Statue wert ist – und ob sich mit dem Gasthaus „Zur Erholung“ möglicherweise eine Einigung über den genauen Standort und die Verteilung der Kosten finden lässt.

Der „Teufel“ aus dem Sachsenhäger Schloss, einst in unmittelbarer Nähe des Gasthauses „Zur Erholung“ gefunden und dort aufgestellt, könnte also wieder zurückkehren – wenn es nach „Fürst Ernst“ gegangen wäre, am liebsten sofort.




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