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Neue Bäume für den Sportplatz Luhden / SPD will Blutbuche stiften / Politiker überwachen Aktion

Rat ist sich einig: Im Herbst wird gepflanzt

Luhden (tw). Der Sportplatz Luhden wird nicht mehr lange kahl bleiben: Einstimmig hat der Gemeinderat während seiner jüngsten Zusammenkunft dafür votiert, auf dem Areal im Herbst neue Bäume zu pflanzen. Sie alle sollen einen Stammumfang von "mindestens 12 bis 13 Zentimetern" haben.

veröffentlicht am 02.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

Grundlage für das, was dort im Herbst in die Erde gesetzt wird, ist das Pflanzkonzept, das die Schaumburger Beschäftigungsgesellschaft erstellt hat. Mit dem Beschluss folgten die Bürgervertreter sowohl der voran gegangenen Empfehlung des Bauausschusses unter Bernd Gliese (wir berichteten) als auch des VA. Offensichtlich war das Papier, das Garten- und Landschaftsbauerin Ursula Gruchmann im Juni vorgelegt hatte, soüberzeugend, dass es den Rat mit nur geringfügigen Änderungen passierte. "Bei der Auswahl habe ich darauf geachtet, dass sich die Bäume nicht zu stark versamen und dass es sich ausschließlich um Arten handelt, die in der Region beheimatet sind", hatte die Projektleiterin damals erklärt. Und damit auch Zuspruch von Peter Zabold (CDU) erhalten: "Die (Farb-)Mischung der Bäume gefällt mir gut." Die einzigenÄnderungen am Konzept, die Gliese während der jüngsten Sitzung für die SPD-Fraktion einbrachte, sind denn auch eher marginal. Einige der Gehölze, die die Beschäftigungsgesellschaft vorschlägt, sollen gegen Hainbuchen ausgetauscht werden. "Darüber hinaus", so Gliese, "möchte die SPD noch eine Blutbuche für den Sportplatz stiften". WeitereÄnderung: Um den Spielplatz herum soll keine Hecke angelegt werden. So soll gewährleistet sein, dass Eltern immer einen Blick auf ihre Schützlinge haben und dort - im Wortsinn - "nichts ,ausgeheckt' wird", wie SPD-Fraktionschef Heiner Hoppe betont. Die - gestrichene - Hecke wird durch zwei weitere Hainbuchen ersetzt. Damit das Neuanpflanzen der Bäume im Herbst zur Zufriedenheit der Luhdener erfolgt, wollen Bürgervertreter ein Auge drauf haben, wenn die Beschäftigungsgesellschaft die Gehölze in den Boden setzt. Bürgermeister Hartmut Büscher (SPD): "Ratsmitglieder werden zum einen auf ausreichenden Abstand der Bäume zu den Grundstücksgrenzen achten, zum anderen aber auch darauf, dass der Sportplatz groß genug bleibt, um ihn auch sinnvoll bespielen zu können." Finanziert werden sollen die Bäume aus dem Erlös, den der Verkauf der Birken an Luhdener Bürger eingebracht hatte. "Die sind alle weggegangen wie warme Semmeln", so Büscher damals. Und ergänzt: "Sechs weitere Anfragen haben wir nicht mehr befriedigen können." Die 750 Euro, die der Verkauf eingebracht habe, seien auf einemKonto gebunkert. "Sollte das Geld für die Neuanpflanzungen nicht reichen, werden wir den Rest aus der Gemeindekasse nehmen müssen".




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