weather-image
20°
×

Lange Straße: CDU bringt Situationsanalyse ein – Rakelbusch setzt auf Zermürbungstaktik

Rat macht Druck mit Lärmaktionsplan

Hagenburg. Umgehungsstraße, Tempoverminderung, Flüsterasphalt, Lärmschutzfenster: Die Mitglieder des Rates der Gemeinde Hagenburg sind gewillt, etwas gegen den Verkehr auf der Ortsdurchfahrt, der Bundesstraße 441, zu tun. Sie haben die entsprechenden Möglichkeiten bei der Verabschiedung des Lärmaktionsplanes während der jüngsten Ratssitzung noch einmal durchgesprochen.

veröffentlicht am 04.03.2014 um 18:14 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:42 Uhr

Autor:

Ganz oben auf der Wunschliste steht dabei seit Jahrzehnten die Ortsumgehung. Der Lärmaktionsplan soll zur Bekräftigung der Antragsunterlagen dienen. Doch Bürgermeister Josef Vorderwülbecke (CDU) bleibt skeptisch. Nachts liege die Lärmbelastung sechsmal so hoch wie sie sein dürfe und tagsüber siebenmal. „Doch leider sind die Werte nicht hoch genug, dass sofort etwas getan werden muss.“

Auch Friedhelm Vogt sagte für die SPD-Fraktion, dass der Lärmaktionsplan nur „behilflich“ sein könne.

Nach den Worten von Gemeindedirektor Jörn Wedemeier muss über Tempoverminderungen „noch weiter diskutiert“ werden. Mit Blick auf die Ablehnung des Landkreises zu den Vorschlägen sagte er: „Das kann nicht mit einem Schreiben erledigt werden.“

Dieter Eidtmann (CDU) stellte eine von einem parteiinternen Arbeitskreis gefertigte Analyse vor, die sich mit der Situation entlang der Langen Straße beschäftigt und unter anderem den Leerstand an Gewerbe- und Wohnraum dokumentiert.

Auf eine Art Zermürbungstaktik setzt der CDU-Ratsherr Peter Rakelbusch, der die Straßenbaubehörden mit Anträgen zu den genannten Themen überziehen will: „Steter Tropfen höhlt den Stein“, sagte er. „Wenn die uns eine Seite Ablehnung schicken, müssen wir mindestens drei Seiten als neuen Antrag stellen.“ jpw




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige