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Grünkohlessen der CDU mit selbstkritschen Stimmen

Ratsfraktionschef verspricht mehr Unterstützung für die „Tafel“

BÜCKEBURG. Unter großem Applaus eröffnete Axel Wohlgemuth, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Bückeburg, am Sonnabend das traditionelle Grünkohlessen der CDU. Im Röcker Krug, der bis zum letzten Platz gefüllt war, ging es vor dem Essen aber noch um Politik.

veröffentlicht am 10.02.2020 um 16:14 Uhr

BÜCKEBURG. „In einem so liebenswerten Bückeburg macht es Spaß, sich ehrenamtlich in der Politik zu engagieren“, stellte Wohlgemuth fest, um danach die politische Situation in Bund, Land und Bückeburg zu analysieren und zu kommentieren. Auch nach innen lenkte er den Blick: „Zweifel an der Weitsicht der Parteivorsitzenden in Bezug auf die Geschehnisse in Thüringen müssen erlaubt sein“, analysierte Wohlgemuth und fügte an, dass die aktuellen Probleme erst gar nicht hätten entstehen dürfen, wenn die CDU sich inhaltlich mehr mit den Problemen späterer Protestwähler befasst hätte. Auch ein lokales politisches Signal hatte der Fraktionschef dabei: „Wir wollen zukünftig die Arbeit der Tafel noch besser unterstützen – auch finanziell“.

Im Rahmen der Ehrung langjähriger Mitglieder ergriff Friedel Pörtner das Wort. Der ehemalige Landtagsabgeordnete, der auch im Rat und im Kreistag lange für die CDU tätig war, beleuchtete Höhen und Tiefen der CDU. „In all den Jahren aber war es immer gut, Teil einer breit aufgestellten Volkspartei zu sein – das bleibt auch so“, sagte Pörtner.

Dass die CDU-Ratsfraktion das kleine Jubiläum „Zehn Jahre Fraktionsvorsitz von Axel Wohlgemuth“ feiern konnte, war wohl der Terminauswahl geschuldet, passte aber gut. Laudator Peter Kohlmann bescheinigte dem Fraktionschef, die Fraktion sei „froh und dankbar“ einen solchen Vorsitzenden zu haben.r




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