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Ratten werden aus den Gräben getrieben

Bad Nenndorf. Die Kurstadt hat ein Rattenproblem – allerdings nur ein temporäres, und dieses lässt sich auch mit einer konkreten Ursache in Verbindung bringen.

veröffentlicht am 12.07.2015 um 14:26 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:22 Uhr

So formulierte es zumindest die CDU-Politikerin Cornelia Jäger im Bauausschuss der Stadt Bad Nenndorf. Nach ihren Aussagen werden die Ratten derzeit wegen der umfangreichen Kanalarbeiten aus ihrem unterirdischen Reich vertrieben. „Das ist momentan ein stadtweites Problem“, sagte Jäger.

Anlass einer Diskussion dazu war der Vorwurf des Bad Nenndorfers Werner Paul, dass die Stadt nichts gegen das hohe Rattenaufkommen im alten Schlammgraben am Jerômeweg unternimmt. Dort springen die Tiere teilweise aus dem Graben auf die angrenzenden Grundstücke – dies sei unzumutbar. Paul erkundigte sich, ob inzwischen Köder ausgelegt worden sind. Stadtdirektor Mike Schmidt musste passen.

Ein weiteres Problem an dem Graben betrifft den Wildwuchs an den Böschungen. Schmidt verwies auf ein Mähverbot wegen der Brut- und Setzzeit bis zum 15. Juli. Paul mochte dies nicht akzeptieren. „Die Landwirte mähen ihre Gräben doch auch“, sagte er. Schmidt erwiderte, dass die Stadt schlecht beraten wäre, gegen Vorschriften zu verstoßen, wenn sie ihrerseits von den Bürgern das Einhalten solcher Regeln erwartet. Mit den Ratten habe der Wildwuchs nichts zu tun.gus




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