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„Auf den Weg bringen“: Ortsrat drängt auf Ausweisung weiterer Gebiete

Reges Interesse an Neubau

Meinsen/Warber. Der Ortsrat Meinsen-Warber hat auf die rege Bautätigkeit im Ort reagiert und seiner Forderung nach einer Baulandausweisung an der Straße „Zu den Brücken“ Nachdruck verliehen. Der Abschnitt nördlich des Asternwinkels könnte Auffassungen der Lokalpolitiker zufolge Platz für bis zu sechs Häuser bieten.

veröffentlicht am 28.07.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:22 Uhr

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Dieter Wilharm-Lohmann führte unter anderem das Neubauareal „Hohe Lücht“ als probates Beispiel für das Interesse junger Bauherren an. Hier seien binnen kürzester Zeit alle Grundstücke verkauft worden. „Die Vermarktung hat hervorragend funktioniert, das erste Haus kann bald bezogen werden“, erklärte der Ortsbürgermeister. Zudem seien an der Straße „Im Sacke“ relativ flott drei Neubauten hochgezogen worden, am „Kösterbrink“ stünden zwei weitere Häuser in Aussicht und auch an der „Meinser Straße“ hätten Bauhandwerker ihre Tätigkeit aufgenommen. Der Ortsrat mochte Argumenten der Stadtverwaltung nicht folgen, nach denen die Ortschaft zahlreiche innerörtliche Baulücken aufweise. „Viele Eigentümer wollen ihre Flächen zum jetzigen Zeitpunkt nicht verkaufen“, lautete das Gegenargument. Wilharm-Lohmann berichtete von einem Gespräch mit Baurat Jörg Klostermann, der ein gewisses Verständnis für das Anliegen der Meinsen-Warberaner signalisiert habe. In der Verwaltung werde ein Szenario analog dem zu „Hohe Lücht“ favorisiert, wo Bauherren im Vorfeld ihr nachhaltiges Interesse bekundet hätten. Die Ortsratsmitglieder attestierten dem „Zu den Brücken“-Gelände eine „gewisse Attraktivität“. Überdies bringe die Bebauung einen Lückenschluss zwischen Ortskern und „Asternwinkel“ mit sich – was voraussichtlich auch eine Verminderung der allgemeinen Straßenverkehrsgeschwindigkeit bewirke. Im einstimmig gefassten Antrag heißt es: „Die Stadt soll das Baugebiet auf den Weg bringen.“




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