weather-image
Polizei codiert Fahrräder in Rusbend

Registrierte Drahtesel werden selten geklaut

Rusbend (wk). Eine Hochburg des Verbrechens ist das kleine Rusbend ja nicht gerade. Dennoch waren dort Beamte des Polizeikommissariats Bückeburg im Einsatz, um einen präventiven Schlag gegen gewisse, auch hier nicht gänzlich auszuschließende kriminelle Delikte zu platzieren: Im Feuerwehrgerätehaus versahen sie etliche Fahrräder der Dorfbewohner mit einer individuellen 16-stelligen Zahlen- und Buchstabenkombinationen, die Langfinger vom Diebstahl der somit polizeilich registrierten Velos abhalten sollen.

veröffentlicht am 24.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 04:41 Uhr

„Wie ein Gewittersturm“ seien in den vergangenen Monaten Fahrraddiebstähle über das Kommissariat hereingebrochen, berichtete der Polizeibeamte Werner Kurzmann. So habe es in Bückeburg im Juli circa 25 bis 30 Fälle und in der ersten Augusthälfte bereits zehn gegeben. Codierte Fahrräder seien jedoch nicht darunter gewesen, was dafür spreche, dass es „eine Hemmschwelle“ sei, solche Fahrräder zu entwenden.

Der Rusbender Rüdiger Tolkien versprach sich von der Codierung seines Drahtesels zwar ebenfalls einen „abschreckenden Effekt“ auf potenzielle Diebe, glaubte aber nicht an eine hundertprozentige Schutzwirkung der Maßnahme. Der sechsjährige Philipp Struckmann war da schon zuversichtlicher: „Sonst kann einer mein Fahrrad klauen“, erklärte er seine Teilnahme an der Aktion.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare