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Obernkirchener Landfrauen: Wilma Klostermann gibt Amt ab / Vortrag von „Siga“-Chef

Renate Magunski übernimmt den Vorsitz

Obernkirchen (sig). In ihrer Arbeit an der Spitze der Obernkirchener Landfrauen hat Wilma Klostermann mit Engagement und Ideen dafür gesorgt, dass diese Gemeinschaft aktiv blieb. Auf eigenen Wunsch ist sie jetzt in die zweite Reihe zurückgetreten.

veröffentlicht am 25.02.2009 um 10:30 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 17:22 Uhr

„Ich wollte es künftig etwas ruhiger angehen lassen, denn man hat schon einiges zu tun in dieser Funktion“, erklärte Wilma Klostermann unserer Zeitung. Eigentlich hatte sie sich vorgenommen, ihr Amt früher abzugeben. Aber alle ihre Bemühungen um eine Nachfolgerin scheiterten, bis sie ein erfolgreiches Gespräch mit Renate Magunski führte.

Von ihr kam rechtzeitig vor der Jahreshauptversammlung das Signal, dass sie zur Übernahme der Verantwortung bereit sei. Die Wahlperiode umfasst immerhin vier Jahre. Der Wahlausschuss mit Ilse Quitschke und Uta Beier konnte nach dem Wahlgang bei der Jahreshauptversammlung in der „Roten Schule“ folgendes Vorstandsteam bekannt geben: 1. Vorsitzende Renate Magunski, Stellvertreterin Anette Reeck, 3. Vorsitzende Rosi Möhlmann, Schriftführerin Renate Schöttelndreier, Stellvertreterin Ursula Wittich, Schatzmeisterin Ulrike Neu, Stellvertreterin Roselinde Kruse, Beisitzerinnen Gerda König und Gertrud Kruska.

Wilma Klostermanns letzte Aufgabe bei der Jahreshauptversammlung war die Vorstellung von Rudolf Krewer als Chef der „Schaumburger Initiative gegen Arbeitslosigkeit (Siga)“. Der Gast aus der Kreisstadt berichtete über die Arbeit dieser Gemeinschaft, die er einst mit einer kleinen Crew gegründet hatte und die heute 260 Mitglieder zählt sowie 151 Menschen zu einem Arbeitsplatz verholfen hat.

Zu den Projekten gehört der Restaurationsfachbetrieb „AMM“ in Stadthagen, der alte Möbelstücke restauriert sowie Polster- und Flechtarbeiten ausführt. Auf dem früheren Alcatel-Gelände wurde ein Unternehmen ins Leben gerufen, das sich mit dem Recycling von Metallen befasst. In Stadthagen gibt es das Geschäft „flair“, das antike Möbel und Wohnraumaccessoires anbietet. In Bückeburg wurde eine „Möbelbörse“ gegründet mit Abhol- und Lieferservice. Außerdem gibt es noch einen Internet-Auktionsshop.

Inzwischen hat sich die Qualität des Möbel-Restaurationsbetriebes so weit herumgesprochen, dass es Aufträge aus Braunschweig, Bremen und Nordrhein-Westfalen gibt. Rudolf Krewer: „Wir beschäftigen damit unter anderem Menschen über 50, die sonst kaum noch Arbeit finden. Im März wollen wir wieder einen ähnlichen Betrieb in Rinteln eröffnen.“




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