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Reservisten stehen im Fokus

Bückeburg (r). „Die Reserve bleibt unverzichtbar für die Sicherheitsvorsorge Deutschlands!“, so steht es in der Einleitung zur „Konzeption der Reserve“(KdR), die der Verteidigungsminister im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr zu Beginn des Jahres 2012 herausgegeben hat. Dabei wird der Heimatschutz als wesentliche Aufgabe der Reserve betont. Hierzu sollen Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte aufgestellt werden, quasi als Ersatz für die aufgelösten Heimatschutzverbände.

veröffentlicht am 23.08.2012 um 22:11 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 20:41 Uhr

„Das klingt auf den ersten Blick gut, doch die Umsetzung wirft zahlreiche Fragen auf“, stellt der Vorsitzende der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, Sektion Minden, Klaus Suchland fest. „Wie gewinnt man ausreichend Reservisten, nach dem das Reservoir mit dem Ende der allgemeinen Wehrpflicht deutlich geringer wurde? Wie gewinnt man die Unterstützung durch die Arbeitgeber sowohl in der Wirtschaft als auch in der öffentlichen Verwaltung?“ Diese Fragen will Oberst Ulrich Tebbel, der Kommandeur Landeskommando Niedersachsen, am Mittwoch, 19. September, von 19 Uhr an in der Schäfer-Kaserne in Bückeburg-Achum, Heeresflugplatz zu dem Thema „Reserve hat Ruh! – Brauchen wir noch Reservisten und wozu?“ beantworten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verband der Reservisten der Kreisgruppe Weserbergland statt. Zum Betreten der Kaserne muss der Personalausweis auf Verlangen der Wache vorgezeigt werden.




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