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Realistische Feuerwehrübung: Auto auf dem Dach platziert

Retter befreien Unfallopfer

HEEßEN. Die Alarmmeldung ließ am Mittwochabend gegen 18.45 Uhr Schlimmes erahnen. Die Leitstelle schickte die Feuerwehr Luhden zur Straße im Osterfeld. Ein Auto sollte sich zwischen Heeßen und Buchholz überschlagen haben und eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sein – so lauteten die ersten Informationen. Doch es war eine Übung.

veröffentlicht am 13.09.2018 um 13:41 Uhr
aktualisiert am 13.09.2018 um 18:20 Uhr

Die Luhdener Feuerwehrleute gehen routiniert vor, setzen ein Hebekissen am Wrack ein. Foto: leo
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Autor

Leonhard Behmann Volontär zur Autorenseite
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Mit Blaulicht und Sirene fuhren die Freiwilligen zum Unfallort. Vor Ort lag ein demolierter Kleinwagen auf dem Dach im Graben. Die Meldung bestätigte sich. Mit einem hydraulischen Rettungsgerät musste etwas aus den Blechmassen befreit werden – zum Glück handelt es sich nur eine Übung, aber um eine sehr realistische. Sie dürfte bei Anwohnern für Aufsehen gesorgt haben. Extra für diese Feuerwehrübung hatten die Übungsleiter ein Unfallwagen auf das Dach gelegt. Die Luhdener Feuerwehrleute gingen routiniert vor. Mit Wasser aus einem Löschfahrzeug wurde der Brandschutz sichergestellt, denn bei Unfällen können Wracks rasch Feuer fangen. Anschließend wurde mit einer hydraulischen Schere das vermeidliche Unfallopfer – eine Puppe – aus dem Wrack geschnitten. Dabei setzen die Retter auch ein Hebekissen ein.Text/Foto: leo




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