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Läden und Praxen neben Volksbank, Parken zwischen Rathaus und Aue

Revolution am Amtsplatz

veröffentlicht am 04.09.2016 um 16:36 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:18 Uhr

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Autor:

Guido Scholl

RODENBERG. Die Volksbank Hameln-Stadthagen hat in dieser Woche Pläne für die seit dem Aldi-Abgang diskutierte Umgestaltung des Amtsplatzes vorgestellt. Im nicht öffentlichen Verwaltungsausschuss (VA) votierten die Politiker nach Informationen dieser Zeitung mit großer Mehrheit für eine Art Prüfverfahren zur Umsetzbarkeit der Pläne.

Diese sehen eine grundlegende Neugestaltung des Bereichs hinter der Volksbank und dem Rathaus vor. Von der Amtsstraße würde in Höhe des offenen Bücherschranks eine Zufahrt zu einem großen Parkplatz abzweigen, der zwischen Rathaus, Burgwall und Aue eingezeichnet ist. Vor diesem Parkplatz, also neben Volksbank und Aue, ist ein halbkreisförmiges Wohn- und Geschäftshaus vorgesehen, dass die Volksbank vermarkten würde.

Im Vorentwurf stehen als Mieter allerdings einige aus stadtpolitischer Sicht konfliktträchtige Gewerbe und Dienstleistungen: ein Fleischer, ein Bäcker, ein Kinderarzt, ein Orthopäde, ein Gastronom und eine Apotheke. Dies ruft Kritiker auf den Plan, die die Lange Straße endgültig abgehängt sähen, wenn das Gewerbe und der Kinderarzt von dort in das neue Gebäude gelotst würden.

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Doch Stadtdirektor Georg Hudalla gibt zu bedenken, dass die Verwaltung es den Gewerbetreibenden schlecht verbieten kann, wenn sie als Mieter in barrierefreie Ladenlokale einziehen wollen. Doch so weit sei es auch noch längst nicht. Der VA habe lediglich einen Arbeitsauftrag an die Verwaltung erteilt, einen sogenannten Durchführungsvertrag vorzubereiten. Dabei sollen Stadt und Volksbank die Kernpunkte zusammentragen und rechtliche Fragen zur Umsetzbarkeit erörtern.

Alles komme anschließend noch einmal in die politischen Gremien, das letzte Wort habe schließlich der Rat. Es sei jetzt darum gegangen, nicht die gesamte Zeit zwischen den Wahlen und der Konstituierung des neuen Rates verstreichen zu lassen.

So äußerte sich auch Klaus Meyer, Sprecher der Volksbank. Bei den Begriffen, die für die einzelnen Ladenlokale eingetragen wurden, handele es sich um Platzhalter. Welche Mieter einziehen, sollte das Konzept für gut befunden werden, ergebe sich erst bei den dann zu führenden Verhandlungen mit Interessenten. Die Volksbank stehe in Gesprächen mit der Stadt.

Ob die Pläne am Ende realisierbar seien, werde sich zeigen. Die Volksbank hat mit dem Umbau der eigenen Filiale bereits begonnen. Diese soll Meyer zufolge deutlich modernisiert werden. Die Neugestaltung werde während des laufenden Betriebs erledigt, die Einbußen für die Kunden möglichst gering gehalten.




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