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2000 Euro mehr für Grundschule Rodenberg / Lärmschutz für Lauenau muss warten

Rodenberg gewinnt Tauziehen ums Geld

Samtgemeinde Rodenberg. Wie viel Geld für welche Schule? Diese Frage wurde im Schulausschuss der Samtgemeinde heiß diskutiert. Das Tauziehen endete mit einem knappen Sieg für Rodenberg.

veröffentlicht am 29.01.2015 um 15:46 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:22 Uhr

40 000 Euro waren ursprünglich im Haushaltsplanentwurf vorgesehen, um Ausstattungs- und Einrichtungswünsche der Schulleiter in Lauenau und Rodenberg zu erfüllen – 20 000 Euro pro Standort. Die Wünsche der Rektoren beziehen sich vor allem auf technische Anschaffungen, aber auch auf Klassenraum-Renovierungen.

Alle Wünsche wären mit den zugestandenen Budgets nicht zu erfüllen. In Lauenau zählt dazu die Renovierung zweier Klassenzimmer (40 000 Euro). Die Erneuerung der PC-Räume in Rodenberg und der zugehörigen Außenstelle Apelern beliefe sich auf 35 000 Euro.

Rodenbergs Schulleiter Uwe-Jens Eberhardt monierte, dass die Rodenberger Grundschule mit ihren zwei Gebäuden und trotz 30 Prozent mehr Schülern dieselbe Summe zugestanden bekommt wie die Lauenauer Schule. Uwe Budde (SPD) pflichtete ihm bei: Da müsse ein anderer Schlüssel her. Allein wegen der zwei Standorte sei mehr Geld für Rodenberg vertretbar. Kämmerer Sven Janisch gab zu bedenken, es habe in der Vergangenheit umfangreichere Investitionen in Rodenberg gegeben, dem schloss sich wiederum Detlef Jelitto, Rektor in Lauenau, an.

Eberhardt legte sich ins Zeug, um insgesamt mehr als 40 000 Euro in den Etat zu bekommen. Janisch erinnerte daran, dass noch eine große Summe für Geräte zu schultern sein wird, um in der Halle Am Jagdgarten nach dem Umbau Sportunterricht zu ermöglichen (wir berichteten). Auf Vorschlag des Vorsitzenden Karl-Minne Braaksma einigte sich der Ausschuss auf 42 000 Euro, davon stehen 22 000 Euro Rodenberg zu.

Was mit dem Geld angeschafft wird, müssen nun die Schulleiter entscheiden. Priorität hat in den Augen Eberhardts die Installation einer modernen Telefonanlage mit Apparaten in mehreren Räumen. Derzeit müsse das einzige Telefon vom Sekretariat aus zum Rektor getragen werden, was nicht den Ansprüchen einer Schulleitung gerecht werde, die effektiv arbeiten soll. Eberhardt zufolge reichen monatlich 120 Euro Leasing-Gebühr für eine moderne Anlage aus.

In Rodenberg könnten zusätzlich noch die Renovierung eines PC-Raums und der Kauf eines Satzes Stühle knapp realisiert werden. Für Lauenau wären rein rechnerisch ein Satz Schülerstühle (6000 Euro), Büromöbel (5000 Euro) und 25 PCs (10 000 Euro) finanzierbar. Jelitto sagte mit Blick auf die wohl aufzuschiebende Renovierung, dass speziell wegen der Inklusion besserer Schallschutz dringend nötig ist. Christel Oberheide (CDU) erkundigte sich nach Haushaltsresten aus 2014 für diesen Zweck. Janischs Antwort: „Null.“gus




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