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Moderner Einsatzleitwagen an Stadtbrandmeister Helmut Meierübergeben

Rollende Kommandozentrale für 114 000 Euro mit kirchlichem Segen

Rinteln (who). Für den Fall, dass Großschadenslagen wie Hochwasser oder Großbrände den längeren Einsatz mehrerer Ortsfeuerwehren im Verbund erfordern, hat die Stadt Rinteln jetzt einen modernen Einsatzleitwagen angeschafft.

veröffentlicht am 25.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:25 Uhr

Am Freitagabend hat Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz die Schlüssel für das 114 406,16 Euro teure Fahrzeug an Stadtbrandmeister Helmut Meierübergeben. Zur offiziellenÜbergabe waren Abordnungen aller 18 Rintelner Ortsfeuerwehren in die Feuerwehrzentrale am Seetor gekommen. Dort ist die Kommandozentrale auf Rädern auf Abruf künftig stationiert für Einsätze in allen Ortsteilen. Deshalb sollen auch Mitglieder sämtlicher Ortsfeuerwehren mit der anspruchsvollenTechnik im Inneren des Fahrzeugs vertraut gemacht werden, betonte Stadtbrandmeister Helmut Meier. Zum Higtech-Innenleben der rollenden Kommandozentrale gehören unter anderem eine Funkanlage mit zwei Personalcomputern für die gesamte Kommunikation im Zwei- und Viermeterbereich sowie Telefon, Fax und Internet-Zugang. Eine eigene Wetterstation mit Sensorik für Temperatur, Luftdruck und Windgegebenheiten liefert der Einsatzleitung wichtige Information für die Planung vor Ort. Durch drehbare Fahrer- und Beifahrersitze und eine Bank am Besprechungstisch und die beiden Arbeitsplätze am Funktisch wird der neue Einsatzleitwagen zur mobilen Leitstelle, in der auch aufwändige Organisationsarbeiten erledigt werden können. Neben dem Fahrzeug selber als Novum an sich, sorgten Pfarrer Michael Nettusch von der katholischen St. Sturmiuskirche und Pastor Heiko Buitkamp von der evangelisch-reformierten Kirche für eine weitere Besonderheit. Beide waren gekommen, um dem Fahrzeug beziehungsweise seinen künftigen Besatzungen Gottes Segen zuzusprechen. Die an den Umgang mit Wasser gewöhnten Feuerwehrleute brauchten offensichtlich etwas Eingewöhnung und verfolgten staunend, aber doch beifällig, wie Pfarrer Nettusch mit Weihwasserkessel und Wassersprenger auf das neue Fahrzeug vorrückte.




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