weather-image
22°
×

Beiräte fordern zwei Meter breiten Streifen

Rüttelfrei durch die Fußgängerzone

Bückeburg. Der Seniorenbeirat und der Behindertenbeirat der Stadt Bückeburg haben sich kürzlich zu einer gemeinsamen Sitzung getroffen. „Um bei überschneidenden Themen oder Aktivitäten gemeinsam zu handeln“, wie es der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Manfred Homann, in einer Pressemitteilung umriss. Als erstes Ergebnis dieses Zusammentreffens verfassten beide Räte einen Brief an den Bürgermeister der Stadt, Reiner Brombach, mit folgenden Anliegen:

veröffentlicht am 03.12.2014 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 00:22 Uhr

– Erneuerung der gelben Markierungen an den Fahrbahnrändern in der Fußgängerzone, dort, wo die Sandsteine den Fußweg vom Fahrbahnbereich trennen.

– Zugänglichkeit zu Geschäften und Dienstleistungen für Rollstuhl- und Rollatorfahrer verbessern.

– Genügend breite Durchgänge in der Innenstadt und in den Geschäften.

– Die Beseitigung der „unerträglichen Erschütterungen“ für Rollstuhlfahrer und Rollatorenbenutzer in der Innenstadt. Insbesondere der Durchgang vom Marktplatz zum Schloss sei eine Zumutung.

Um die „unerträglichen Erschütterungen“ zu beseitigen, setzten sich beide Beiräte für einen zwei Meter breiten, ebenen und glatten Bereich mitten auf der Fahrbahn der Fußgängerzone von der Stadtkirche bis hinunter zum Marktplatz ein, wie als sachkundiger Bürger auch das Seniorenbeiratsmitglied Helmuth Groeneveld in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses ausführte, womit er auf nicht all zu viel Gegenliebe im Ausschuss stieß.

Der Ausschussvorsitzende, Bernd Insinger (SPD), bezeichnete den vorgetragenen Punkt zwar als „berechtigtes Interesse“, aber bei einem zwei Meter breiten Streifen durch die Fußgängerzone spielten neben dem Geld auch noch andere Dinge eine Rolle. rc




Anzeige
Anzeige