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Waltraud Suthmeier hat grünen Daumen – ihre Cymbidia 100 Blüten

Ruhig stiefmütterlich behandeln

Meerbeck (gus). Waltraud Suthmeier aus Meerbeck hat eine Orchidee mit mehr als 100 Blüten. Und eine zweite mit beinahe 100 bunten Austrieben. „Die muss sich sauwohl fühlen“, urteilt Ute Wesenberg von der Meerbecker Gärtnerei Lehnert.

veröffentlicht am 26.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:42 Uhr

Vor acht Jahren hat Suthmeier die Pflanze der Sorte Cymbidia von Bekannten in Bremerhaven als Ableger mitgebracht. Mittlerweile sind daraus zwei große Blumenpötte voller Orchideentriebe geworden. Und das größere Gewächs müsse sie wohl bald erneut teilen, meint Suthmeier. Zehn Rispen mit jeweils zehn bis zwölf Blüten trägt das größte Exemplar in ihrem Wintergarten. Das andere hat immerhin acht Rispen.

Suthmeier hat den sprichwörtlichen „grünen Daumen“. „Bei mir kommt alles zum Blühen“, sagt sie nicht ganz ohne Stolz. Das Hobbygärtnern bereite ihr viel Freude. Beispielsweise hat sie auch einen Zitronenbaum, dessen Früchte essbar sind.

Um ihre Cymbidias so prachtvoll werden zu lassen, musste die Meerbeckerin diese aber eher stiefmütterlich behandeln. Die Pflanzen ein wenig zu vernachlässigen, ist laut Wesenberg die geeignete Methode, um sie üppig blühen zu lassen. Einmal pro Woche gießen und Orchideen-Dünger – mehr Aufwand sei nicht nötig. So lange die Wurzeln grün seien, habe die Pflanze ausreichend Wasser.

Suthmeier bestätigt dies: Mehr als einmal pro Woche gieße sie nur, wenn es ganz heiß werde. Außerdem gebe es ab und zu etwas vom Spezialdünger. Wichtiger als großer Aufwand ist bei Orchideen der Standort. Dieser sollte die Blumen nicht zu lange der Sonne aussetzen und im Winter möglichst kühl sein, so Wesenberg.




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