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SELK-Pastor Walter Hein ist nun auch Superintendent / Empfang und geistliche Musik am Abend

Rund um die Uhr im Dienst für die Kirche

Rodenberg (ems). „Anfang November bin ich auf der Synode des Kirchenbezirks Niedersachsen-Süd in Groß Oesingen zum Superintendenten gewählt und fern der Gemeinde eingeführt worden“, erklärte Walter Hein (61), Pastor der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Rodenberg. Am „Ewigkeitssonntag“ hatte er deshalb nach dem traditionellen Konzert in der St.-Johannes-Kirche zum Empfang in den Gemeindesaal eingeladen.

veröffentlicht am 24.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 05:41 Uhr

Unter Gesamtleitung von Bezirkskantorin Susanne Quellmatz und Orchesterleitung durch Sprengelkantorin Antje Ney, begann die „Geistliche Musik“ mit einer „Intrade“ von Georg Friedrich Händel. Ganz ohne Verstärker breitete sich im Innenraum der roten Backsteinkirche ein voluminöser Klang bis in die hintersten Bänke aus, besonders als Orchester und Chor gemeinsam „Gloria“ von Johann Sebastian Bach anstimmten. Beim Solo mit Orgel vibrierte der Kirchenstuhl, wobei Sopranistin Simone Düvel kurzfristig für die erkrankte Karin Mey eingesprungen war. Im Anschluss an das rund neunzigminütige Konzert hielt Propst Johannes Rehr im Gemeindehaus eine kleine Rede auf den neuen Superintendenten und dankte Hein, der nun zusätzlich zu Rodenberg und Hameln noch den Kirchenbezirk von Göttingen bis Osnabrück und von Wittingen bis Bielefeld betreuen wird. „30 Gemeinden und 17 Pfarrstellen“, erklärte Hein und fand, das sei „gut zu schaffen“.

Insgesamt ist Heins sechsköpfige Familie aktiv; Ehefrau Bärbel (55) unterrichtet an der Gesamtschule Stadthagen, Tochter Frauke (29) arbeitet als Sozialpädagogin und Wiebke (26) studiert derzeit Theologie und Englisch, Sohn Tobias (27) Jura und Julian, der Jüngste, besucht noch das Gymnasium. „Das schaffen wir alles“, bekundete Hein, denn laut eigener Erklärung engagiert sich der Theologe gerne „rund um die Uhr“ im Dienste der „Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche“: „Das ist meine Berufung und nicht nur ein Beruf“.

Propst Johannes Rehr (von links) mit der Familie des neuen Superintendenten: Frauke, Julian, Wiebke, Tobias, Bärbel und Walter Hein.

Foto: ems




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