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Trachtengruppe organisiert dreitägige Feier / Kompliment ans neue Organisatoren-Quartett / Hallodris treiben Schabernack

Rusbender liefern gelungenen Start in die Erntefestsaison

Rusbend (bus). Gelungener Auftakt der Erntefestsaison: In Rusbend hat die Serie der ländlich geprägten Traditionsfeiern einen beeindruckenden Start hingelegt. Die örtliche Trachtengruppe zog ein positives Fazit. „Alles in allem betrachtet, kann man von einer überaus erfolgreichen Veranstaltung sprechen“, hieß es am Sonntag im Anschluss an den Erntewagenumzug.

veröffentlicht am 10.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 06:41 Uhr

In der Kolonne der prächtig herausgeputzten Traktorgespanne fanden sich neben den Gastgebern Vertreter der Kornmasch, des Schaumburger Ernteexpresses, des Lauenhäger Landes und der Schaumburger Auslese sowie aus den Ortschaften Evesen, Meinsen-Warber, Tallensen, Echtorf, Heeßen, Nammen, Vehlen, Volksdorf, Südhorsten, Meerbeck und Scheie (wo die Karawane der Trachtler am kommenden Wochenende Station macht). Der Zug setzte sich gegen 14 Uhr am Wohnort des Erntebauerpaares Noreen und Nicolai Weißer (Rubenkamp) in Bewegung und führte in knapp drei Stunden über die Tanzstationen Im Zuschlag, Florianstraße und Heveser Straße zu dem am Dorfgemeinschaftshaus stehenden Festzelt.

Hier freute sich Bürgermeister Reiner Brombach, dass „die schöne Tradition dieser Feste“ bis auf den heutigen Tag aufrecht erhalten werde. Angesichts der vielen jungen und sehr jungen Teilnehmer sei ihm um die Zukunft der Feiern nicht bange. Ortsbürgermeister Andreas Struckmann lobte das Engagement des neuen Trachtengruppenvorstandes. Das seit Juli dieses Jahres amtierende Quartett Nicolai Weißer, Björn Beißner, Michael Eichhorn und Monika Wiebke habe „eine tolle Veranstaltung“ auf die Beine gestellt. Erntemaid Noreen Weißer und Erntebauer Nicolai Weißer nahmen – „manchen Streich konnten wir uns nicht verkneifen“ – in gereimten Worten Missgeschicke und Fehltrittchen der zurückliegenden zwölf Monate aufs Korn.

Struckmann stellte den überwiegend friedlichen Verlauf der dreitägigen Feier heraus. Die Polizei hatte am freitäglichen Discoabend bei einigen Gästen zu vorgerückter Stunde „starken Alkoholkonsum und hohes Aggressionspotenzial“ ausgemacht, von massiven Einsätzen berichtet und dem Sicherheitsdienst stellenweise Überforderung attestiert. Der Ortsbürgermeister bezeichnete die Arbeit der „Security“ als vorbildlich. Seinen Eindrücken zufolge habe es keine nennenswerten Schwierigkeiten gegeben.

Außer Festumzug und Discoabend komplettierten ein Gastspiel der Top-40-Party-Band „Grace“ (Samstag) sowie am Sonntag ein von Pastor Ulrich Hinz gehaltener Zeltgottesdienst, eine leckere Erbsensuppe sowie eine Cafeteria den Programmablauf. Dass (vermutlich auswärtige) Hallodris das aus Strohballen zusammengefügte adrette Rusbender Hinweis-Pärchen zu Fall brachten, verbuchten die Organisatoren unter der Kategorie „Schabernack“.




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