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Ausbau Kuhle/Meierei und Kuhle/Holztrift zusammengezogen

Sachsenhäger Innenstadt ähnelt einer Großbaustelle

Sachsenhagen (jpw). „Die letzte Baustellenampel wird wohl erst kurz vor Weihnachten aus der Stadt verschwinden.“ Den exakten Zeitraum für die vielen noch zu erledigenden Bauarbeiten in der Innenstadt von Sachsenhagen kann Stadtdirektor Jörn Wedemeier mitten im Sommer noch nicht überblicken.

veröffentlicht am 30.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:42 Uhr

Zu viele Unwägbarkeiten sind in den noch anstehenden Projekten verborgen, aber insgesamt sieht Wedemeier trotz eines immensen Arbeitsaufwandes für die zahlenmäßig kleine Sachsenhäger Stadtverwaltung die Arbeiten absolut positiv. Die Innenstadt ähnelt derzeit einer Großbaustelle, mit Voll- und Teilsperrungen, vielen Schildern und Ampeln.

Auf den Ausbau des Marktplatzes im Dorferneuerungsverfahren hat die Stadt mindestens ein Jahr länger warten müssen, als ursprünglich vorgesehen war. Der vom Land Niedersachsen bereits vor Jahren zugesagte Ausbau der Kreuzung Kuhle/Meierei schien zwischenzeitlich bereits abgehakt, doch nun soll es demnächst losgehen. Um den Bürgern nicht anschließend gleich wieder eine Vollsperrung zumuten zu müssen, wird der Ausbau der Ecke Kuhle/Holztrift vorgezogen und beide Ausbauten zu einem Vorhaben zusammengezogen. Die Stadt hat deshalb umgehend reagiert und lässt in der Holztrift bereits notwendige Vorarbeiten an der Kanalisation ausführen.

Der Baubeginn für das große Projekt ist abhängig vom Baufortschritt eines weiteren Projekts, das nach Angaben der Stadt vom 16. September an in Angriff genommen werden soll: Die Landesstraße 440 zwischen Auhagen und Sachsenhagen bekommt eine neue Decke, im Verlauf dieser Landesstraße lässt die Stadt gegenwärtig entlang des Sinkenbrinks einen Fußweg anlegen, der im September fertiggestellt sein soll. Und wäre es nicht schon verwirrend genug: Bis zum Ende dieses Ausbaues wird dieselbe Firma das lange gewünschte Teilstück des Fahrradweges zwischen Auhagen und Sachsenhagen außerhalb des Ortes entlang der Landesstraße 440 fertigstellen. Dieser Ausbau wird etwa zwei Wochen dauern und soll ebenfalls im September fertiggestellt sein.

Dass beim Ausbau des Marktplatzes nicht alles so glatt gegangen ist, wie es sich Firma und Stadt erhofft haben, hatte der Rat bereits geahnt und nach dem Beispiel Schützenplatz im Etat bereits etwas mehr Geld eingeplant, um die Standfestigkeit für die neue Fläche zu garantieren. Druckproben haben ergeben, dass es nun noch etwas komplizierter wird, als es vorauszusehen war, der Aufbau der Schichten muss unter anderem eine Gitterfolie enthalten.

Auf dem Marktplatz sind die Leitungsarbeiten „mit all dem Durcheinander“ weitgehend abgeschlossen, in der nächsten Woche beginnen die Pflasterarbeiten. „Beim Termin für die Eröffnung des neuen Platzes wird sicherlich noch nicht das letzte Schild angeschraubt sein“, meint Wedemeier mit Blick auf die entstehenden Verzögerungen.




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