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Haushalt „bis an Grenze“ ausgereizt / Skater-Anlage am neuen Sportplatz / Gewerbeverein „im Prinzip“ einig mit Stadt

Sachsenhagen lehnt Kindergarten-Vereinbarung ab

Sachsenhagen (jpw). Der Ausbau des Marktplatzes, der Standort der Skateranlage und die Zukunft des Kindergartens hat den Rat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Hinzu kam die Frage, wie alles zu finanzieren ist: Auch der Etat für 2009 stand auf der Tagesordnung.

veröffentlicht am 10.03.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:42 Uhr

Die neue Kindergarten-Vereinbarung zwischen der Samtgemeinde und ihren Mitgliedskommunen wird vom Rat der Stadt Sachsenhagen vorerst abgelehnt. Einstimmig forderte der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung die Samtgemeinde auf, zunächst ein Konzept vorzulegen, in dem die Zuständigkeiten genau geregelt werden. „Das kann sonst eine Gemeinde alleine nicht schaffen“, begründete Bürgermeister Herwig Henke (SPD) die vorerst ablehnende Haltung mit Blick auf die in den nächsten Jahren bevorstehenden, gesetzlich verpflichtenden Neuerungen im Kindergarten-, Krippen- und Hortbereich.

Sollten die Sachsenhäger auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht der Vereinbarung zustimmen, so fiele automatisch die Zuständigkeit für den Kindergarten an die Samtgemeinde Sachsenhagen.

„Im Prinzip“ ist sich der Gewerbeverein mit der Stadt einig: Nach der Neugestaltung des Marktplatzes soll es keine Dauerparker mehr dort geben. Deshalb sieht ein eigener Planungsentwurf vor dem Haus Zunker vier Parkplätze in Schrägaufstellung vor.

Henke umriss die Position des Rates, nach der es keine festen Parkplätze, „aber durchaus Möglichkeiten zum Halten und Einkaufen“ geben solle, im weiteren Planungsprozess sollen beide Postionen miteinander abgestimmt werden.

Eine Skater-Anlage für Jugendliche soll zwischen dem neuen Sportplatz und dem Tennisplatz entstehen. Dieses soll – nicht zuletzt unter dem Eindruck einer Liste mit 160 Unterschriften von Jugendlichen – möglichst schnell umgesetzt werden. Der ursprünglich vorgesehene Standort am Einkaufsmarkt wurde wegen erheblicher planungsrechtlicher Bedenken aufgegeben.

Einen Haushalt für 2009 „bis an den Rand mit Investitionen ausgereizt“ ist vom Vertreter der Stadt, Egbert Lichtinger, kurz vorgestellt und ohne Diskussion von den Kommunalpolitikern einstimmig verabschiedet worden. Unter anderem sind für den Schützenplatz 425 000 Euro, für den Marktplatz 420 000 Euro eingestellt worden. Berücksichtigt sind auch der Ausbau des „Sinkenbrinks“, der Fahrradweg nach Auhagen und die Skater-Anlage sowie Ausgaben für zusätzliche Straßenbeleuchtung und neue Regenwasserkanalisation.




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