weather-image
Falkner Achim Häfner engagiert sich auch in diesem Jahr beim MPS für einen guten Zweck

Sammlung für Hospizdienst

BÜCKEBURG. Das Publikum mit seinen Greifvögeln zu verzaubern und sich zugleich für diejenigen zu engagieren, die ein ganz besonders schweres Schicksal zu tragen haben, das ist seit Jahrzehnten die ganz große Kunst von Falkner Achim Häfner.

veröffentlicht am 06.07.2018 um 14:12 Uhr
aktualisiert am 06.07.2018 um 16:20 Uhr

Falkner Achim Häfner sammelt am ersten MPS-Veranstaltungswochenende in Bückeburg für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Minden-Lübbecke. Foto: jp
jp01

Autor

Johannes Pietsch Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Seit 2014 zählt der „Falkner der Herzen“ aus Neustadt an der Weinstraße zu den ganz großen Publikumslieblingen beim Mittelalterlich Phantasie Spectaculum und setzt sich dabei sowohl während als auch außerhalb der Mittelalter-Großveranstaltung für Krebskranke, Demente sowie Geistig- und Körperbehinderte ein.

Schon zwei Mal initiierte unsere Zeitung mit dem Falkner der Herzen während des Mittelalterlich Phantasie Spectaculums in Bückeburg eine Spendenaktion zugunsten der Elterninitiative krebskranker Kinder in Minden.

In diesem Jahr werden die Spenden, die während des ersten Veranstaltungswochenendes des MPS in Bückeburg bei den Darbietungen Häfners und seiner Vögel eingehen, dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Minden-Lübbecke zugutekommen.

Seit November 2005 begleitet und unterstützt der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Familien, in denen ein Kind mit einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung lebt, die so schwer ist, dass sie das Erwachsenwerden des Kindes in Frage stellt. Das Gebiet, was betreut wird, hat seinen Schwerpunkt in der ostwestfälischen Kreisstadt Minden und umgebender Kommunen. Schwerpunkt der Arbeit ist, die betroffenen Familien in ihrem schweren Alltag zu unterstützen und zu entlasten, im Leben zu begleiten und im Sterben zur Seite zu stehen. Auch für alltägliche Dinge ist der Hospizdienst ansprechbar, wie zum Beispiel gesunde Geschwister bei den Hausaufgaben zu betreuen oder im Haushalt auszuhelfen. Begleitet werden die Familien von der Diagnosestellung des Kindes bis über den Tod und den sich anschließenden Trauerprozess.

Darüber hinaus steht der Dienst für Vorträge und Gespräche im Zusammenhang mit den Themen Abschied, Trauer, Sterben und Tod bei Kindern zur Verfügung.

Weitere Informationen über den Kinder- und Jugendhospizdienst sind zu finden unter www.minden.deutscher-kinderhospizverein.de




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare