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Platzherren landen hochverdienten Pokalsieg / Auf allen Positionen besser besetzt

SC Rinteln sucht noch seine Form Beim 1:4 in Evesen totalüberfordert

Bezirkspokal (jö). Rintelns Trainer Ulf Netzeband hat noch viel Arbeit vor sich. Seine Mannschaft war auch gestern bei der 1:4-Pokalpleite in Evesen weitgehendüberfordert. Der Sieg der Platzherren entstand in souveräner Weise und hätte eigentlich noch wesentlich deutlicher ausfallen müssen. Die Mannschaft von Frank Malisius war ballsicherer, spritziger und auch zweikampfstärker. Der VfR Evesen war auf fast allen Positionen besser besetzt.

veröffentlicht am 07.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:26 Uhr

Rinteln konnte das Spiel nur in der ersten halben Stunde offen halten, ging sogar mit 1:0 in Führung. Kamuran Özkan zog aus 17 Metern einfach mal ab und traf zum 1:0 der Gäste (17.). Der Neuzugang des SV Engern war ansonsten als einziger Angreifer gegen so erfahrene Kräfte wie Sascha Biskup und Dusan Jevtic ohne Wirkung. Evesen wurde mit zunehmender Spielzeit immer stärker und hatte 70Prozent Ballbesitz. Der Ausgleich und der spätere Sieg waren unvermeidbar. Das 1:1 erzielte Ercan Adsiz in der 38. Minute. Er setzte sich schön durch, verschaffte sich Platz und verwandelte überlegt. Nach der Pause wurde das Spiel einseitig. Evesen hatte nun den Wind im Rücken und setzte sich in der Hälfte der Gäste fest. Beim SCR klappte nur noch wenig. Fast alle Zuspiele landeten in den Beinen des Gegners. Auch die Laufbereitschaft war entwicklungsfähig. Rintelns Torwart Michael Kröning verhinderte in der 55. Minute mit zwei schönen Reflexen zunächst noch den Rückstand. Die brisanten Szenen vor dem Gästetor häuften sich. Als Jörg Hegerhorst in der 66. Minute nach Flanke des eingewechselten Juri Pinecker die 2:1-Führung für Evesen erzielte, nahm das Spiel den Verlauf, der sich durch die ungleichen Kräfteverhältnisse ergab. Das 3:1 für den VfR erzielte erneut Hegerhorst, der diesmal von Niklas Fritsche angespielt wurde. Für Rintelns Abwehr ging das alles viel zu schnell. Das Tor zum 4:1-Endstand stellte Juri Pinecker in der 81. Minute mit einem 18-Meter-Freistoß her. Der Ball rauschte flach an der schlecht postierten Mauer vorbei. VfR: Büscher, Biskup, Jevtic, Wirtz (82. Krause), Nowak, Hegerhorst, Fritsche, Adsiz, Humann (60. Denker), Bujmov (60. Pinecker). SC: Kröning, Salijuh (75. Alles), Schneider, Pappas, Spieß, Santos, Gür, Wittek (75. Kuhlmann), Özkan, Bentrup, Beckemeyer (64. Möller).




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