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Schlange in der Post reicht bis auf die Straße

Bückeburg (rc). Die Arbeit der Filiale der Deutschen Post AG in Bückeburg geht den Kunden zunehmend auf den Geist. Als gestern Morgen die Schlange der Wartenden bis auf die Straße reichte, griff unser Leser Ulrich Kraskes zum Hörer, um seinem Unmut Luft zu machen. "Verhältnisse wie damals in der DDR, als es Bananen gab", schimpfte er am Telefon.

veröffentlicht am 20.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Er beobachte die Verhältnisse schon länger und habe schon des öfteren lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, besonders morgens um neun gleich nach Öffnung, schilderte Kraskes weiter. Jetzt kurz vor Weihnachten treibe es die Post aber auf die Spitze. Obwohl deutlich mehr Kundschaft zu verzeichnen sei, sei streckenweise nur ein Schalter besetzt. Als er gestern Morgen Luftpostbriefe abgeben wollte, "habe ich auf dem Absatz kehrt gemacht, so voll war es." Eine halbe Stunde später hatte sich die Situation immer noch nicht gebessert. Das Ende vom Lied war, dass er beim dritten Versuch relativ zügig an die Reihe, mittlerweile aber sein Parkschein abgelaufen war: "Zum Glück ohne Folgen." Die Post habe doch einen Versorgungsauftrag, den er durch diese Art und Weise des Umgangs mit den Kunden nicht erfüllt sehe, zumal die Bückeburger Filiale bereits um 17 Uhr schließe, schimpfte Ulrich Kraskes weiter. Selbst die im Foyer aufgestellten Briefmarkenautomaten könnten nur bei Standardsachen in Anspruch genommen werden: "Oder ist da irgendwo eine Waage, um anschließend seinen Brief selbst richtigzu frankieren?"




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