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Winterwettbewerb: Niedernwöhren I holt zu Hause den Sieg

Schlauch-Flechten Mädchensache

Niedernwöhren (jf). Eins war sofort klar: „Du machst das“, rufen die sechs Jungen der Jugendfeuerwehr aus Meerbeck zum einzigen Mädchen im Team. Das „Schläuche-Flechten“ war jedoch nur eine Station beim Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren in der Samtgemeinde Niedernwöhren kürzlich durch den Ort Niedernwöhren. Dabei mussten die sieben teilnehmenden Gruppen zahlreiche, zum Teil knifflige Aufgaben bewältigen.

veröffentlicht am 25.02.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 21:42 Uhr

Die zehnjährige Laura Simonis aus Meerbeck gab beim Schlauch-Flechten den Ton an. In Bestzeit gelang es den jungen Brandschützern dann auch, die 15 Meter langen C-Rohre wie Haare ineinander zu verdrehen. Betreuer aus Niedernwöhren achteten beim Schlauch-Flechten an der Grundschule darauf, dass sich niemand verletzte, und gaben ein paar Tipps. An den anderen vier Stationen im Ort erläuterten Kollegen der anderen Freiwilligen Feuerwehren aus der Samtgemeinde die Aufgaben und stoppten die Zeiten.

An den weiteren Punkten galt es, Nägel mit möglichst wenigen Schlägen in einen Baumstamm zu schlagen, Murmeln zu suchen und „wasserführende Armaturen“, der feuerwehrtechnische Fachausdruck für Kupplungen und Verteiler an Schläuchen, zusammenzukuppeln. Zudem erschmeckten die jungen Feuerwehrleute an einer Station Getränke. Die erste Gruppe startete ab Mittag auf den viereinhalb Kilometer langen Pfad, für den sie rund zwei Stunden benötigte. Mindestens sechs Teilnehmer seien in jeder Gruppe, so der Niedernwöhrener Jugendwart Tobias Heine. Seit etwa zehn Jahren wird der Winterwettbewerb in der Samtgemeinde organisiert, da in diesen Monaten meist keine Wettkämpfe anstehen.

Trotz der freundschaftlichen Atmosphäre kürten die Organisatoren am Ende einen Sieger. Auf den ersten Platz schaffte es Niedernwöhren I. An zweiter Stelle folgte Pollhagen. Meerbeck belegte Platz drei des Winterwettbewerbs. Die Jugendfeuerwehren Lauenhagen und Niedernwöhren nahmen mit jeweils zwei Gruppen teil. Außerdem trat noch ein Team aus Wiedensahl an.

Die Meerbecker Gruppe beim „Schläuche-Flechten“.

Foto: jf




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