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Reinsdorfer „Winterzauber“: 26 Aussteller und 500 Besucher

Schmuck für Gärten und Ohren

Reinsdorf (nah). Eine Woche vor Beginn der Adventszeit hat sich der Reinsdorfer „Winterzauber“ endgültig etabliert. Für rund 500 Besucher gab es viele Anregungen in der Geschenkefrage.

veröffentlicht am 26.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 05:41 Uhr

Maren Lambrecht und Karl-Heinz Knigge haben etwas gemeinsam. Doch das entdecken die Gäste erst beim näheren Hinschauen. Der Forstmann mit den zupackenden Händen sorgt nämlich ebenso für Schmuck wie die blonde Frau, die von sich behauptet: „Kein Material und keine Technik ist vor mir sicher.“ Wer an ihren Stand kommt, könnte sich durchaus eine Kakaobohne ans Ohr oder eine Praline an die Halskette hängen. So täuschend echt sieht ihr „Schoko-Schmuck“ aus, der jedoch absolut nicht zum Verzehr geeignet ist. Knigges Dekorationen könnten dagegen in einem großen Garten zum echten Blickfang werden. Gerade hat er mit der Kettensäge einem Stück Lärchenstamm die Konturen eines Vogelfutterhäuschens abgerungen. Nun geben scharfe Sägezähne dem darunter befindlichen Eichhörnchen ein keckes Bäuchlein und einen ziemlich buschigen Schwanz.

Unterdessen ist die Dämmerung über dem Reinsdorfer Schützenhaus hereingebrochen. Am großen Tisch von Organisator Claus Adler leuchten bereits kleine Lämpchen hinter den winzigen Fenstern seiner zahlreichen Krippenmodelle. Adler ist zufrieden über den einsetzenden Trubel zwischen Honigprodukten und Räucherforellen, Hüten, Taschen und Holzschnitzereien. In der Sportstätte selbst gibt Klaus Ritzer vor zahllosen staunenden Augenpaaren flüssigem Glas allerlei Formen.

Nur gut, dass in dem großen Raum noch ein wenig Platz geblieben ist, denn Julia Birnbaum vom Stadthäger „Looms“ ist mit ihren Kindertanzgruppen gekommen.

Als am Abend gegen 19 Uhr der „Winterzauber“ endet, gibt es für Adler und seine Helfer einen ganz überraschenden Aspekt: „Erstmalig waren wir an Speisen und Getränken buchstäblich ausverkauft“, freute er sich über die Resonanz. Sogar von der heimlichen Attraktion des Tages, den gebackenen Apfelringen, blieb nichts übrig

Jede Menge aufmerksame Zuschauer hatte Klaus Ritzer bei seiner Produktion bunter Glasperlen.

Foto: nah




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