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Schneider und Matthé stehen im Niedersachsenkader

Judo. Elisa Schneider und Daniel Matthé vom MTV Obernkirchen sind nun endgültig für den Kaderlehrgang des niedersächsischen Judoverbandes am 30. und 31. August im Olympiastützpunkt in Hannover eingeladen worden. Diese erfreuliche Nachricht konnte Trainer Olaf Quest seinen Athleten überbringen. Beide schafften die Nominierung durch ihre Leistung beim Sichtungsturnier des niedersächsischen Judoverbandes in Garbsen.

veröffentlicht am 16.07.2008 um 00:00 Uhr

Elisa Schneider hatte bei diesem Turnier die amtierende Norddeutsche Meisterin vorzeitig geschlagen und durch diesen Erfolg ein großes Ausrufezeichen auf dem Zettel der Landestrainer einheimsen können. Daniel Matthé überzeugte in seiner Klasse durch vier vorzeitige Siege gegen niedersächsische Athleten und hatte dadurch nachhaltig Eindruck gemacht. Beide Athleten blicken auf eine kurze Karriere zurück. Erst Anfang 2007 begannen Schneider und Matthé mit dem Judosport. Im Vergleich mit den weiteren niedersächsischen Athleten stachen beide aber hervor und wurden aus diesem Grunde zum Lehrgang am 30. und 31. August in den Olympiastützpunkt nach Hannover zu ihrer ersten Kadermaßnahme eingeladen. Hier erwartet sie vor allem ein umfangreicher Test ihrer allgemeinsportlichen Fähigkeiten wie Ausdauer, Beweglichkeit, Athletik und natürlich der Judotechnik. Dadurch soll sich zeigen, ob eine weitere Förderung sinnvoll ist oder ob der erste Sprung in den Kader auch schon wieder das Ende auf dieser Ebene bedeutet. "Beide Sportler haben Arbeitsaufgaben für die Ferien bekommen", so Trainer Olaf Quest "wenn sie diese ernsthaft erfüllen, sollten zumindest Kraft und Kondition kein Problem darstellen. Beim Bereich der Judotechnik muss man sehen, inwieweit es sich eventuell nachteilig auswirkt, dass beide erst den gelb-orangenen Gürtel tragen. Ich traue aber den Beiden, den Sprung in den festen Kader zu."




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