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Landesbehörde am Zug: Werden weitere Teile der Bundesstraße einbezogen?

Schön langsam

Hagenburg. Ob auf der Langen Straße in Hagenburg, der B 441, künftig Tempo 30 gefahren werden muss, wie von der Gemeinde Hagenburg gewünscht, darüber wird letztlich der Landkreis Schaumburg als Verkehrsbehörde entscheiden. Die Hagenburger beziehen sich auf ein Gutachten, nach dem der in der Spitze gesundheitsgefährdende Lärmpegel mithilfe einer Temporeduzierung auf 30 Stundenkilometer um gutachterlich errechnete rund 2,6 Dezibel gesenkt werden kann. Das entspreche einer deutlichen Minderung des Lärms in den eng bebauten Bereichen zwischen Ratskeller und Bohnenkamp.

veröffentlicht am 07.04.2016 um 17:12 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:09 Uhr

07. April 2016 17:12 Uhr

Hagenburg. Ob auf der Langen Straße in Hagenburg, der B 441, künftig Tempo 30 gefahren werden muss, wie von der Gemeinde Hagenburg gewünscht, darüber wird letztlich der Landkreis Schaumburg als Verkehrsbehörde entscheiden. Die Hagenburger beziehen sich auf ein Gutachten, nach dem der in der Spitze gesundheitsgefährdende Lärmpegel mithilfe einer Temporeduzierung auf 30 Stundenkilometer um gutachterlich errechnete rund 2,6 Dezibel gesenkt werden kann. Das entspreche einer deutlichen Minderung des Lärms in den eng bebauten Bereichen zwischen Ratskeller und Bohnenkamp.

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„Wir haben den Antrag der Gemeinde Hagenburg erst einmal weitergereicht“ sagt der Erste Kreisrat und Sprecher des Landkreises, Klaus Heimann. Weil es sich um eine Bundesstraße handelt, muss als Vertreter des Eigentümers die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln dazu Stellung beziehen.

Im Gemeinderat war vermutet worden, dass möglicherweise weitere Abschnitte der Ortsdurchfahrt in die Tempo-30-Regelung mit einbezogen werden müssten, weil es auch dort zu gesundheitsgefährdenden Lärmbelastungen komme. Weitere Untersuchungen, wie auch eine aktuelle Verkehrszählung, habe der Baulastträger, also der Bund vorzunehmen.

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Ob die Behörde ergänzend zum Lärmgutachten, das die Gemeinde Hagenburg vorgelegt hat, noch weitere Erhebungen in Auftrag geben muss, lässt die stellvertretende Behördenleiterin Uta Weiner-Kohl offen. Man sei durchaus in der Lage, auch selbst Berechnungen anzustellen, meinte sie auf Nachfrage.

Den Antrag der Gemeinde berät nach Angaben Heimanns der Landkreis in Abstimmung mit der Landesbehörde und der Polizei. Falls er positiv beschieden wird, würde der Landkreis Tempo 30 anordnen.