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Stadt öffnet ihr Briefwahlbüro für die Landtagswahl

Schon entschieden? Ab sofort kann gewählt werden

Bückeburg (rc). Kurz vor Weihnachten hat die Stadt Bückeburg mit der Vorbereitung der Landtagswahl am 20. Januar 2013 begonnen. Die Wahlbenachrichtigungen sind verschickt, ab sofort können die Unterlagen für die Briefwahl angefordert werden. Oder aber gleich ins Stadthaus am Marktplatz gegangen werden, um dort die Briefwahl persönlich durchführen zu können. Die Stadt hat extra ein Wahlbüro eingerichtet und eine Wahlkabine sowie eine versiegelte Urne aufgestellt.

veröffentlicht am 21.12.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:41 Uhr

Insgesamt 15402 Bückeburger sind zur Wahl aufgerufen, wie Christian Schütte, Horst Buchholz, Sina Zehle und Monja-Laureen Scheu erklärten, die in der Stadtverwaltung für die Organisation der Wahl und die Besetzung des Briefwahlbüros verantwortlich zeichnen. Zwei Kreuze können auf den Stimmzetteln gemacht werden: eins – die Erststimme – für einen der sieben Direktkandidaten, die sich im Wahlkreis Nr. 37 Schaumburg für ein Direktmandat im neuen Niedersächsischen Landtag bewerben, und eins – die Zweitstimme – für die elf Parteien, die sich über die Liste für den Einzug in den Landtag bewerben. Im Gegensatz zur Kommunalwahl darf bei der Landtagswahl erst ab 18 Jahre gewählt werden.

Wähler müssen übrigens nicht zwei Kreuze machen. Wer nur den Direktkandidaten oder nur die Liste wählt, dessen Stimmzettel ist gültig. Nur wer zwei Kreuze – oder mehr – bei den Kandidaten oder der Liste macht, dessen Stimmzettel muss nach Auskunft von Horst Buchholz für ungültig erklärt werden.

Die Stadt ist in insgesamt 22 Wahlbezirke eingeteilt. Gegenüber den vergangenen Wahlen gibt es eine Änderung bei den Wahllokalen. Nach der Schließung der Herderschule wird am 20. Januar wenige Meter weiter in der Oberschule Graf-Wilhelm-Schule gewählt. 176 Wahlhelfer haben in den vergangenen Tagen ihre Einladung erhalten, um am Wahlsonntag die Wählerlisten und -verzeichnisse zu kontrollieren, die Wahlbenachrichtigungen zu prüfen und die Stimmzettel auszugeben. Ab 18 Uhr wird dann gezählt. Die Stimmzettel sind bereits bei der Stadt eingetroffen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir genügend Wahlhelfer finden“, so Horst Buchholz, für den es mittlerweile mindestens die zwölfte Wahl ist, die er vorbereitet: „Viele freuen sich, wenn sie dabei sein dürfen.“

Die Stadt geht davon aus, dass viele Wähler von ihrem Briefwahlrecht Gebrauch machen werden. „Wir haben bei den vergangenen Wahlen festgestellt, das immer mehr Wähler ihre Stimme per Briefwahl abgeben“, so Christian Schütte. Als Gründe gab er an, dass viele Wähler sich am Wahlsonntag den Rücken frei halten wollen, um eventuell anderes zu unternehmen. Und: Man müsse keine großen Erklärungen mehr abgeben, warum man per Brief wählt.

Im Briefwahlbüro werden Sina Zehle und Monja-Laureen Scheu für den reibungslosen Ablauf sorgen. Insgesamt elf Punkte sind zu beachten. Wer seine Stimme direkt in der Stadtverwaltung abgeben will, für den ist extra eine Wahlkabine aufgestellt, damit er das auch unbeobachtet machen kann. Anschließend kommt der Stimmzettel in einen blauen Umschlag und in die – natürlich versiegelte – Wahlurne. Sie wird am Wahlsonntag, zusammen mit den eingeschickten Unterlagen der Briefwähler, in das Kreishaus nach Stadthagen geschickt und dort ausgezählt.

Gewählt werden kann in Zimmer 3 im Stadthaus während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung montags bis mittwochs von 8.30 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr und freitags bis 12.30 Uhr.




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