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Schuldner mit "Schufa" gedroht

Bückeburg. Wenn der Schuldner eine Forderung bestreitet, darf ein Inkasso-Unternehmen nicht einfach mit der Datenübermittlung an die „Schufa“ drohen, um ihn zur Zahlung zu bewegen. So hat das Oberlandesgerichtes in Celle entschieden. Ein jüngst ergangenes Urteil des Amtsgerichtes Bückeburg stützt sich darauf. Wegen versuchter Nötigung musste sich dort ein Prokurist eines großen Inkasso-Dienstleisters verantworten. Verhängt hat Richter Armin Böhm eine Geldstrafe von 4000 Euro, was in diesem Fall 40 Tagessätzen entspricht.

veröffentlicht am 20.01.2015 um 15:59 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:41 Uhr




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