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Rat passt Dachfarben an

Schwarz und glänzend jetzt erlaubt

Hagenburg. Die Energiewende hat die Gemeinde Hagenburg auch farblich eingeholt. Es ist gestattet, dass sich theoretisch jeder Hausbesitzer künftig eine große schwarze Photovoltaikanlage auf das Dach bauen lassen kann. Deshalb hat der Rat der Gemeinde Hagenburg in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die bislang eher strikten Vorgaben bezüglich roter Dachfarben in Neubaugebieten zu lockern.

veröffentlicht am 24.09.2013 um 20:15 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:22 Uhr

In Zukunft sind auch schwarze Dachsteine oder Dachziegel erlaubt. Statt „matt“ wie bisher, um den Nachbarn nicht zu blenden, darf die Dacheindeckung auch glänzen. „Auch Solar- oder Photovoltaikanlagen glänzen“, betonte Gemeindedirektor Jörn Wedemeier.

Damit trügen die Kommunalpolitiker „ohnehin nur den gültigen Vorgaben“ Rechnung, die in „höherer Instanz beschieden“ seien, sagte Heiko Bothe (CDU). Der Rat müsse das nur nachvollziehen, damit die neuen Regelungen „auch in Hagenburg Gesetz“ würden.

Dies sei auch notwendig, „um mögliche Prozesse zu vermeiden“, betonte Friedhelm Vogt (SPD). Bereits bei den Beratungen im Bauausschuss war deutlich geworden, dass bei der Gemeinde mindestens ein Streitfall anhängig ist, bei dem es um offenbar widerrechtlich dunkel-glänzende Ziegel geht. Dass sich mit der Neuregelung diese Auseinandersetzung wohl erledigen wird, sorgt unter den Ratsmitgliedern offenbar für Erleichterung. jpw

und Materialien den Photovoltaik-Anlagen




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