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Schweinelaster vorm Umkippen bewahrt

Bückeburg/Hevesen (tw). In der Gemarkung Bückeburg/Hevesen hat sich Freitagnachmittag um 16.40 Uhr ein Unfall ereignet, der nur geringen Schaden verursacht hat, aber ein großes Kräfteaufgebot und viel Zeit erforderte.

veröffentlicht am 17.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 04:41 Uhr

Der Fahrer eines mit Schlachtvieh beladenen Lkw mit Anhänger einer Mindener Firma war auf der Kreisstraße 15 (Heveser Straße) Richtung Warber unterwegs. Da ihm ein Trecker mit Anhänger entgegenkam, fuhr er sein Gespann mit der rechten Seite auf den Seitenstreifen und hielt kurz, um dem Trecker die Vorfahrt zu lassen.

Aufgrund der Witterungslage war der Seitenstreifen jedoch derart aufgeweicht, dass die Räder des Lkw einsackten und der Anhänger mit 59 lebenden Schweinen sich bedrohlich neigte und zu kippen drohte. Landwirte, auf die Havarie aufmerksam gemacht, sicherten den Anhänger mit Treckern und Ketten. Mithilfe der Ortswehren Rusbend, Meinsen-Warber, Achum und Bückeburg-Stadt gelang es in einer aufwendigen, mehrstündigen Bergungsaktion, den Anhänger wieder auf die Fahrbahn zu ziehen; mit im Einsatz waren ein 20-Tonnen-Bergungskran der Mindener Firma Autorent sowie ein Rüstwagen und zwei Greifzüge der Feuerwehr.

Während der Einsatzdauer waren außerdem eine Amtsärztin des Kreisveterinäramts Schaumburg und ein weiterer Tierarzt vor Ort, die sich beide um das Wohl des Schlachtviehs kümmerten; es überstand den Einsatz ohne schwere Verletzungen.

Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt Bückeburg sicherten die Unfallstelle und leiteten den Verkehr am Havaristen vorbei. Gegen 20.45 Uhr war der unbeschädigte Lkw wieder klar und setzte seine Fahrt fort. Sieht man von den Bergungskosten ab, beträgt der Schaden im Erdreich des Seitenstreifens 500 Euro.




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