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Gasaustritt die Ursache? / LKA ermittelt

Schwerverletzte nach Verpuffung in der Küche

Bückeburg (rc). Bei einer Verpuffung an der Herminenstraße ist gestern Mittag die Eigentümerin schwer verletzt worden. Die 88-Jährige musste mit schweren Verbrennungen im Gesicht und an den Händen ins Krankenhaus gebracht werden. Fünf weitere Bewohner, die sich zum Zeitpunkt der Verpuffung im Haus befanden, blieben unverletzt. Der ausgebrochene Brand im Dachgeschoss musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Äußerlich blieb das Haus bis auf einige wenige zersprungene Fensterscheiben unversehrt.

veröffentlicht am 05.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

Kurz nach 12 Uhr waren die Rettungskräfte von Anwohnern alarmiert worden. Als erster traf Polizeikommissar Bernd Anders mit seinem Streifenwagen am Haus Nr. 19 ein. Im Treppenhaus traf er auf die geschockte Eigentümerin, die trotz ihrer Verletzung versuchte, den Brand zu löschen. Die Rettungskräfte transportierten das Opfer umgehend ins nahe gelegene Krankenhaus Bethel. In Minutenschnelle trafen die beiden Löschzüge der Feuerwehr Bückeburg-Stadt mit zirka 50 Einsatzkräften ein, um den Brand zu bekämpfen. Sie drangen unter Atemschutz in das Haus vor und hatten die Lage rasch im Griff. Die Löscharbeiten zogen sich aber hin, da in dem Altbau Zwischendecken herausgebrochen und nach Glutnestern abgesucht werden mussten. Nach den ersten Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft befand sich ein Hauptbrandherd im Bereich einer Küche, wo sich auch ein Gasventil befindet. "Wir vermuten eine Gasverpuffung, da enorme Hitzeschäden festgestellt worden sind", so die Einsatzkräfte. Da allerdings einige Spuren nicht eindeutig in das Bild passen, wurden von der Staatsanwaltschaft Brandexperten des Landeskriminalamtes aus Hannover angefordert. Bis zu ihrem Eintreffen wurde das Haus gesperrt.

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