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Kanutouren und Strandfreizeit: SSF Obernkirchen verbringt eine Woche an Mecklenburgischer Seenplatte

Schwimmfreunde besuchen Kanzleramt und Liebesinsel

Obernkirchen (rd). 23 junge Schwimmerinnen und Schwimmer der Schwimm- und Sportfreunde Obernkirchen (SSFO) haben jetzt mit ihren vier Betreuerinnen und Betreuern eine einwöchige Jugendfreizeit in Mirow an der Mecklenburgischen Seenplatte mit viel Sonne und tollen Aktionen verbracht.

veröffentlicht am 12.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 11:42 Uhr

Die Anreise erfolgte per Bahn. Damit während der etwa achtstündigen Fahrt keine Langeweile aufkam, hatte das Jugendteam der SSFO ein Quiz vorbereitet, das von den Jugendlichen mit viel Eifer bearbeitet wurde. Ein Höhepunkt war der Zwischenstopp in Berlin. Während zwei Gruppen durch den imposanten Hauptbahnhof mit seinen vielen Geschäften schlenderten, nutzte eine weitere Gruppe den einstündigen Aufenthalt, um nach einem kurzen Fußmarsch einen Blick auf das Bundeskanzleramt und das Reichstagsgebäude zu werfen.

Badepausen und Garten-Führungen

In Mirow stand dann zunächst eine Ortserkundung auf dem Programm. Dazu gab es eine von der Jugendherberge zur Verfügung gestellte Stadtrallye, die gleichzeitig auf die Sehenswürdigkeiten aufmerksam machte, wie etwa Schleuse, Schloss, Liebesinsel und Johanniter-Kirche, von deren Glockenturm es eine wunderschöne Aussicht über die Seenlandschaft gibt.

In den nächsten Tagen folgten ein Besuch des forstbotanischen Gartens Erbsland mit einer interessanten Führung in Begleitung eines Försters, Badepausen an schönen Stränden der zahlreichen Seen und Stockbrotbacken beim „Bergfest“.

Im Kanu neben den großen Booten

Auch die mitgebrachten Fahrräder wurden ausgiebig genutzt. Da die Routen häufig über Autostraßen ohne Fahrradwege führten, war bei allen ein hohes Maß an Disziplin und Konzentration erforderlich, was von allen hervorragend gemeistert wurde.

Als besonders schön wurde von allen Teilnehmern die Fahrradtour zum etwa 25 Kilometer entfernten Rheinsberg empfunden. Dort konnte das Schloss bewundert, die Stadt erkundet oder einfach nur Pause gemacht werden bevor es mit dem Schiff zurück nach Mirow ging.

Die Schiffstour führte durch schmale Kanäle und Schleusen, unter niedrigen Brücken hindurch – oft genug hieß es hier: Köpfe einziehen! – und quer über zahlreiche Seen. Bei der verspäteten Rückkehr der Gruppe in die Jugendherberge Mirow zauberte das dortige Team noch eine warme Mahlzeit hervor.

Ein besonderes Erlebnis war die Drei-Seen-Rundtour, auch „Rätssee-Runde“ genannt, bei der 16 Kilometer mit dem Kanu zu bewältigen waren. Nachdem die Kanugruppen eingeteilt und die Boote abgelegt hatten, galt es als erstes eine Schleuse zu durchfahren. Eine spannende Aufgabe, im Kanu direkt neben den großen Sportbooten in der Schleusenkammer zu liegen.

Genug Platz gab es anschließend auf dem Rätssee, wo sich die Kanugruppen zunächst aufeinander einstellen konnten, um von einem anfänglichen Zickzack-Kurs zu einer möglichst geraden Fahrlinie zu kommen.

Bei dem vollen Programm, war das Verlangen nach einer Ruhephase groß. Daher konnten die Jugendlichen den letzten Tag nach eigenen Wünschen gestalten und hatten viel Spaß bei Sportspielen, Faulenzen am Badestrand und eine Schnupperrunde im Kajak.

Bei der Abschlussfeier am Abend wurden das ordentlichste Zimmer sowie die Gewinner der Stadtrallye gekürt.

So ist die Woche wie im Flug vergangen und alle freuen sich schon auf die nächste Jugendfreizeit.

Weitere Fotos und Berichte der Teilnehmer sind auf der Internetseite des SSFO unter www.ssfo.de zu finden.




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