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Giovanni Battista Pergolesis „Stabat Mater“

Seltenes Werk spannend umgesetzt

Bückeburg (mig). „Es stand die Mutter schmerzerfüllt“: Mit Giovanni Battista Pergolesis „Stabat Mater“ hat die St. Marien-Gemeinde an die Passionszeit erinnert. Als Solisten konnten Beate Josten (Alt), Ruth Freymüller (Sopran) und die Organistin Regina Ackmann gewonnen werden.

veröffentlicht am 02.04.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 20:41 Uhr

Mit Pergolesis Stabat Mater – einem mittelalterlichen Gedicht, das die Gottesmutter in ihrem Schmerz um den Gekreuzigten besingt und das am Fest der „Sieben Schmerzen Mariä“ sowie am Freitag nach dem ersten Passionstag gebetet wird – hatten sich die Vortragenden ein ganz besonders interessantes Werk ausgesucht. Pergolesi (1710-1736) verbindet in seinen sakralen Kompositionen kontrapunktische Satzweise in den Chören und opernhafte Melodik in den Solopassagen. Liturgische Texte wurden von ihm also so vertont, als handele es sich um Opernlibretti geistlichen Inhalts. Einfach spannend!

Großartig auch die gesangliche Umsetzung. Josten und Freymüller (beide lehren an der CJD-Schule Schlaffhorst-Andersen Bad Nenndorf) zeigten großes Einfühlungsvermögen in das komplizierte, fast schon widersprüchliche Werk. Und auch Regina Ackmann an der Orgel (sie ist Organistin in Obernkirchen) präsentierte sich gut aufgelegt.

Überzeugend:

Beate Josten, Ruth Freymüller und Regina Ackmann.

Foto: mig




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