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Neue Satzung sieht eine Budgetierung „nach Erfordernissen“ des Gremiums vor

Seniorenbeirat soll Ziele formulieren

Rehburg-Loccum. Einige Diskussionen hat es zunächst um die geänderte Satzung des Rehburg-Loccumer Seniorenbeirates gegeben. Nachdem die Änderung der Satzung vom städtischen Sozialausschuss vergangenes Jahr zunächst von der Tagesordnung genommen wurde, ist sie nun einmütig von diesem Gremium befürwortet worden.

veröffentlicht am 05.03.2014 um 20:36 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:22 Uhr

Der Punkt, an dem sich die Geister zunächst geschieden hatten, war die Frage der Finanzierung des Seniorenbeirates. Hatte der Beirat, der vor fünf Jahren gegründet wurde, zunächst ein Mini-Budget von 200 Euro jährlich bekommen und weitergehende Mittel über Förderungen akquiriert, so wollte die Verwaltung nun dem Seniorenbeirat ein Budget nach seinen Erfordernissen zukommen lassen. Die Höhe dessen sollte sich allerdings an den Zielen des Beirates orientieren, die dieser zunächst der Stadt vorlegen sollte.

Der Verdacht der Gängelung durch Rat und Verwaltung kam bei dem Gremium auf – und die Frage, ob seine Unabhängigkeit dadurch in Frage gestellt werde. Wer die Musik bezahle, dürfe auch über die Musik mitreden, sagte Bürgermeister Martin Franke im Sozialausschuss. Von daher wolle die Stadt schon wissen, worauf der Seniorenbeirat hinaus wolle bei seinen Planungen. Damit, sagte der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Uwe Steinert, seien nun auch alle Mitglieder des Beirates einverstanden – und alle wollten sich daraufhin erneut zur Wahl aufstellen lassen.

Die erste Wahlperiode wird in diesem Jahr enden. Der Sozialausschuss einigte sich als Termin für die kommende Wahl auf den 5. Juni. So wie bereits bei der Gründung des Gremiums soll es erneut eine Delegierten- statt einer Urwahl geben. ade




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