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Fortführung als Hotel unwahrscheinlich

Seniorenheim in das "Alte Forsthaus"?

Bückeburg (rc). Bei Bückeburgs einstiger Renommieradresse Nr. 1, dem Hotel-Restaurant "Altes Forsthaus" zeichnet sich immer mehr ab, dass es nicht mehr als Hotel wiedereröffnet werden wird. Wie der Insolvenzverwalter Mattias Lehmann auf Anfrage mitteilte, "traut sich wohl keiner aus dem Gastronomiebereich" an ein solches Projekt, es sei denn, er bringe viel Geduld, viel Geld und viel Risikobereitschaft mit. Entsprechende Anfragen gebe es derzeit jedenfalls nicht. Er sei daher skeptisch, sagte Lehmann, der aus einem der vorherigen Insolvenzverfahren der Zwangsverwalter über die Immobilie ist.

veröffentlicht am 11.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

Derzeit gebe es aber einige Interessenten, die beabsichtigen, das Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen und zwar den Umbau in ein Senioren- beziehungsweise Pflegeheim. Derzeit prüfe die Gläubigerbank, ob diese Umnutzung baurechtlich überhaupt zulässig ist. Daher könne derzeit nichts Konkretes gesagt werden. Auf Selbstantrag der Pächterin, der "Altes Forsthaus Bückeburg GmbH", war Ende Januar 2006 erneut ein vorläufiges Insolvenzverfahren eingeleitet worden. Die Prüfung ergab aber, dass nicht genügend Masse zur Eröffnung des Verfahrens vorhanden ist. Der Insolvenzverwalter hatte Anfang Februar das Hotel-Restaurant geschlossen. Seit dem steht die Immobilie leer. Zuvor hatten über mehrere Jahre diverse GmbH und KG ihr Glück mit dem Objekt versucht, hatten aber allesamt Schiffbruch erlitten.




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