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Unnötige 26:29-Heimniederlage gegen die HG Rosdorf-Grone

SG Hohnhorst-Haste verspielt in nur acht Minuten den Sieg

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste hat sich in der Oberliga zum wiederholen Male selbst geschlagen. 26:29 (14:13) unterlag die SG der HG Rosdorf-Grone, sah zwischenzeitlich wie der sichere Sieger aus.

veröffentlicht am 04.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Bis zur 36. Minute spielte die SG mehr als ordentlich. In der Abwehr standen Christian Höflich und Tim Kirchmann sicher, der Angriff agierte mit hohem Druck. Von Beginn an war die SG mit den Gästen auf Augenhöhe, machte gerade in der Abwehr den besseren Eindruck. 6:6 (15.), 9:7 (20.), die SG ging in Führung, hielt den Druck im Angriff aufrecht. Erst gegen Ende der ersten Hälfte sorgten einige Leichtsinnsfehler für die knappe 14:13-Führung. Nach dem Seitenwechsel startete die SG gut, führte 20:14 (36.). Dann kam es knüppeldick, die SG verlor jede taktische Disziplin, lag acht Minuten später 21:22 (44.) hinten. "Sie haben in der Abwehr zu viel nachgedacht", ärgerte sich SG-Coach Marc Siegesmund. Fehler häuften sich, der Angriff brachte keinen Druck mehr auf die Gäste. "Wir haben im Angriff das Handballspielen eingestellt", sagte Siegesmund und fügte hinzu: "Kein Druck, gar nichts." Beim 23:23 (48.) sah Christian Höflich eine umstrittene Rote Karte, wenig später stand es 24:26 (53.). Im Angriff spielte die SG weiter undiszipliniert, jetzt flatterten die Nerven, die Chancenverwertung war schlecht. Die Folge war eine absolut vermeidbare Niederlage, selbst Gäste-Coach Lars Rindlisbacher meinte: "Sie hatten uns auf der Rolle." SG: Wengler 9, Kirchmann 6, Weiser 4, Daseking 3, Gümmer 2, Engel 2.




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