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Ahnser Straße wird abgeschirmt

Sieben Meter hoher Lärmschutz für Falkingsviertel

Bückeburg (rc). Um das Wohngebiet Falkingsviertel vor dem Lärm eines geplanten Getränkemarktes und den Gewerbeansiedlungen an der Ahnser Straße zu schützen, soll eine Lärmschutzwand errichtet werden. Dabei wird zum einen das Gebäude des Getränkemarktes selbst als Lärmschutz eingesetzt. Westlich an das Gebäude anschließend soll eine drei Meter hohe Wand, östlich sogar eine sieben Meter hohe Wand errichtet werden.

veröffentlicht am 13.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Grundsätzlich wurden diese Pläne in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses abgesegnet. Drei Alternativen zum Material hatte der Planer zur Auswahl gestellt: aus Holz, aus in Flechtgitter verpackten Naturstein oder aber aus Beton, der in der Farbgebung der ortsüblichen Bebauung angepasst werden kann. Um besonders die Sieben-Meter-Wand aufzulockern, sieht der Planer Glasbausteine sowie im unteren Bereich auch Glaselemente vor. Die Enden der favorisierten Betonalternative sollen mit Holz verkleidet werden, so die Pläne. "Sieht irgendwie nach Gefängnis aus", befand UWG-Ratsherr Gerd Schöttelndreier angesichts der Zeichnungen. Letztendlich stimmte aber der Ausschuss den Gestaltungen zu und entschied sich einstimmig für die Betonvariante. Außerdem wurde ein Vorschlag des SPD-Ratsherrn Wolfhard Müller aufgegriffen. Er hatte angeregt, statt des Holzes auf der Wand dort eine Solaranlage zu montieren. Hier wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob dies möglich ist und sich auch rechnet. Die Stadt ist Eigentümerin der Fläche, aufder die Lärmschutzwand errichtet wird.




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