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Wisente und Wildkatzen

Siedlergemeinschaft Röcke unternimmt Ausflug nach Springe

RÖCKE. 49 Siedlerinnen und Siedler der Siedlergemeinschaft Röcke und Umgebung haben kürzlich eine gemeinsame Wanderung unternommen. Der Weg führte nach Springe in das dortige Wisentgehege. Den größten Weg der Strecke legten die Teilnehmenden aber mit dem Bus zurück.

veröffentlicht am 24.02.2020 um 15:10 Uhr

RÖCKE. Anfang der Woche sah es noch nicht danach aus, dass dieses Vorhaben klappen sollte, denn es gab berechtigte Bedenken, dass das Sturmtief „Sabine“ dazwischenfunken könnte. Bis zum Mittwoch war das Wisentgehege nämlich aufgrund des Sturms und der dadurch entstandenen Schäden geschlossen. Am Tag der „Winterwanderung hatten die Siedler aber fast frühlingshafte Temperaturen und Sonnenschein.

So starteten sie ihre Wanderung also am Wisentgehege. Für einen kleinen Imbiss und Getränke auf dem Weg – zwei Boller- Wagen wurden mitgeführt – war auch gesorgt. Auf dem Rundweg des im Jahr 1928 gegründeten und 90 Hektar großen Geheges konnten die Besucher einige der 100 Wildtierarten in naturbelassener Umgebung bestaunen, so auch einige Exemplare des dem Park namensgebenden Tieres.

Da das Wisentgehege auch unter dem Namen „Saupark“ bekannt ist, darf natürlich auch das Schwarzwild nicht fehlen. Die Rotte ließ es sich im Sonnenschein gut gehen.

Die Röcker Siedler am Wisentgehege. Foto: pr.

Auf dem weiteren Rundweg konnten dann auch noch Sikawild, Rotwild und Wildpferde bestaunt werden, aber auch hier ursprünglich nicht heimische Tiere, die allesamt zum Staunen und Schmunzeln brachten. Die Rede ist von einem amerikanischen Einwanderer, dem Waschbär. Andere wiederum, wie Luchs und Otter, ließen sich nicht blicken. Dafür sahen die Röcker aber die scheuen Wildkatzen.

Nach einer durch Pausen unterbrochenen, fast dreistündigen Wanderung, begaben die Ausflügler sich dann mit vielen neuen Eindrücken zurück nach Bückeburg, wo sie im Sportzentrum Evesen ein vom „Jetenburger Hof“ geliefertes leckeres Grünkohlessen erwartete. Zu diesem Essen kamen noch einige Siedlerinnen und Siedler hinzu, die nicht mitgewandert waren.

Wie üblich konnte auch in diesem Jahr um Preise in Form von wildem Fleisch geknobelt werden. Diesmal gewann jedoch nicht derjenige, der die höchste Punktzahl erknobelte, sondern die niedrigste. Bei allen Teilnehmern des Knobelns war festzustellen, dass es eine Umstellung in der Taktik erforderte.

Am Ende der Veranstaltung konnten Karl-Heinz Przybilski (1. Platz), Vincencia Ledwinka (2. Platz) und Ulrike Przybylski (3. Platz) die Preise entgegennehmen.r




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