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Apelerner können Vorstand komplettieren / Julius (8) hat höchste Sonnenblumen

Siedler-Hilfe kommt von nebenan

Apelern (nah). Im Vorstand der Apelerner Siedlergemeinschaft dominieren Frauen. Sechs der neun wichtigsten Funktionen liegen in weiblicher Hand. Besondere Bedeutung kommt dabei der Nachwuchsgruppe zu. Die „Kobolde“ zählen inzwischen 19 Mädchen und Jungen.

veröffentlicht am 13.04.2010 um 19:25 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:22 Uhr

Aber die Siedler der Riesbachgemeinde sind haarscharf an einem Problem vorbeigeschrammt. Denn Vorsitzender Roland Pfannkuche wäre nicht mehr angetreten, wenn er weiterhin auf einen Stellvertreter hätte verzichten müssen. Die Position ist seit einem Jahr vakant. Folgerichtig stand die Wahl des „Zweiten“ vor der des „Ersten“, wie Pfannkuche jedoch erst später den Mitgliedern erläuterte. Doch seine Drohung musste er nicht mehr wahr machen. Mit Cordula Hartje erfuhren die Apelerner Hilfe aus Wendthagen.

Diese hatte eigentlich nur die Leitung der „Kobolde“ komplettieren wollen, weil Jennifer Ranzow und Vanessa Wittenborn mit der quirligen Truppe alle Hände voll zu tun haben und Ranzow selbst noch „einen kleinen Kobold“ erwartet. Hartje gefiel bei ersten Besuchen in Apelern die Aktivitäten der Siedler so gut, dass sie sich sogleich für weitere Arbeit im Vorstand bereit erklärte. Die übrigen Funktionen wurden im Handumdrehen besetzt: Neben Pfannkuche und den Jugendgruppenleiterinnen sind dies Christine Stratoff (Kasse), Gritli Tegtmeier (Protokoll), die Beisitzer Thomas Birth und Adelheid Maurer sowie Siedlergartenwart Alfred Schmolke.

„Das geht ja zu wie beim Brötchenbacken“, staunte der Vorsitzende der Kreisgruppe Deister-Sünteltal im Verband Wohneigentum, Rolf Kälberloh, über den schnellen Verlauf der Vorstandswahlen. Er berichtete über den Landesverband. Dessen Verlangen an die örtlichen Gemeinschaften, den Zusatz „Siedler“ zu streichen, sorge für Unruhe. Die Apelerner brauchen sich dazu keine Sorgen zu machen: Der Vereinsname ist amtsgerichtlich eingetragen. Aber die Siedler wollen „Flagge zeigen“: Kälberloh händigte ihnen kleine Pins für den Jackenkragen aus.

In seinem Rückblick verwies der Vorsitzende, der Heinz und Marlene Müller für 25-jährige Mitgliedschaft ehrte, ebenso auf die konstante Mitgliederzahl von 145 Familien hin wie auf den guten Besuch bei Kürbisfest und der Baumschnittaktion. Zugleich bedauerte er, dass gemeinsame Busausflüge mangels Interesse kaum möglich seien. Trotzdem soll ein neuer Versuch unternommen werden – zum „schwimmenden Weihnachtsmarkt“ nach Emden.

Geradezu spektakulär war das Apelerner Kegelkönnen: Nach einem letzten Platz im Vorjahr war danach ein Sieg in der Kreiswertung fällig: „Da habe ich ja auch nicht mitgemacht.“ Mit Lilo Behnert und Gerd Solinski wurden auch die Einzelwertungen gewonnen. In anderer Hinsicht platzierten sich Gerd Küster, Alfred Schmolke und der erst achtjährige Julius Steinmeyer: In ihren Gärten wuchsen 2009 die höchsten Sonnenblumen.




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