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Ortsrat gegen Zusatzregelungen für Reit- und Fahrwege – Turnhalle in Teilen der Ferien öffnen

„Sind zufrieden, wie es läuft“

Meinsen/Warber. Die Mitglieder des Ortsrates Meinsen-Warber haben sich dafür ausgesprochen, für die örtlichen Reit- und Fahrwege keine über die bestehenden Regelungen hinaus reichenden Vorschriften zu fordern. „Dafür besteht im Moment kein dringender Bedarf, wir sind damit zufrieden, wie es läuft“, erklärte Ortsbürgermeister Dieter Wilharm-Lohmann.

veröffentlicht am 03.06.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 21:21 Uhr

Hintergrund des Erscheinens dieses Punktes auf der Tagesordnung der im „Warber Krug“ tagenden Versammlung war die Entwicklung der Ortschaft zu einer Hochburg der Bückeburger Reiterei. „Ich bin auch von Zugezogenen angesprochen worden“, gab Wilharm-Lohmann zu verstehen. Den Entwicklungsprozess bestätigte auch Thomas Vauth, der in Meinsen-Warber gemeinsam mit Ehefrau (und Ortsratsmitglied) Gudrun die Reitanlage Vauth betreibt. Die Anlage soll demnächst Heimstatt eines eigenen Reit- und Fahrvereins werden. Die bislang in einem Auetaler Verein organisierten Initiatoren gehen davon aus, in kurzer Zeit eine Mitgliedszahl von 100 Personen erreichen zu können.

Ebenso einmütig kamen die Lokalpolitiker überein, eine Öffnung der Grundschul-Sporthalle in den Oster- und Herbst- sowie Teilen der Sommerferien zu fordern. „Wenn die Kinder und Jugendlichen wirklich einmal Zeit haben und draußen schlechtes Wetter herrscht, ist die Halle geschlossen“, lautete das von Eva-Maria Tessendorf-Schierhorn vorgetragene Hauptargument. Die stellvertretende Vorsitzende der Turnerschaft Rusbend stellte in Aussicht, dass der Verein sich an den zusätzlich anfallenden Kosten für Heizung und Strom beteiligen könnte.

Gleichfalls einvernehmlich verständigten sich die Lokalpolitiker darauf, die Meinsen-Warberaner Neubürger zur kostenfreien Teilnahme am Schnatgang (Sonnabend, 21. September) einzuladen. Die Ortsbegehung stelle eine gute Möglichkeit dar, die Ortschaft und deren Bewohner kennenzulernen, erläuterte Christoph Vauth, der sein Ausscheiden aus dem Ortsrat zum 30. Juni bekannt gab. Auf einen eigens für die Neubürger ausgerichteten Empfang soll indes vorerst verzichtet werden. „In der konzipierten Größenordnung kann ich mir das nicht vorstellen“, meinte Wilharm-Lohmann.

Von allerhand Emotionen geprägt verlief unterdessen die Bürgerfragestunde, in der mehrere Anwohner vehement Klage über Geruchsbelästigungen durch eine in der früheren Hühnerfarm (Heveser Straße) betriebene Schweinemastanlage führten. Baubereichsleiter Jörg Klostermann betonte, dass die gesetzlichen Vorschriften erfüllt worden seien und die Belästigungen im zulässigen Rahmen lägen. Ein Anwohner gab zu Protokoll: „Ich glaube nicht, dass dort alles nach Recht und Gesetz gelaufen ist.“ Ortsbürgermeister Wilharm-Lohmann regte ein klärendes Gespräch zwischen den beteiligten Parteien an. Ansonsten müssten die Beschwerdeführer den Klageweg beschreiten.bus




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