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SC Deckbergen-Schaumburg ehrt 37 langjährige Mitglieder

So viel Treue zum Verein

Deckbergen/Schaumburg. Vielleicht liegt es auch mit am witzigen Namen, dass der Futsi-Cup des SC Deckbergen-Schaumburg, der dieses Jahr zum dritten Mal ausgetragen wird, ein so großer Erfolg wurde. Dieses Jugendturnier ist weit über Schaumburg hinaus bekannt geworden. Meldungen kommen unter anderem aus dem Raum Herford, Lübecke und Bad Oeyenhausen. Und die Meldeliste für den diesjährigen Termin am Wochenende des 31. Januar/1. Februar sei schon beinahe voll gewesen, bevor die letzte Einladung verschickt werden konnte, berichtete der Spartenleiter für Jugendfußball, Michael Seedorf, auf der Jahresversammlung des SC.

veröffentlicht am 27.01.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Erfolgsmeldungen beim derzeit größten Projekt des Vereins, dem Bau eines gemeinsamen Sportplatzes für Deckbergen und Schaumburg, ließen länger auf sich warten. Vereinsvorsitzender Dirk Bredemeier erklärte, man hoffe, im Frühjahr fertig zu werden. Danach müsse der Platz ein Jahr ruhen und könne dann endlich bespielt werden. Ein Gutes hatte die Verzögerung: Zwischenzeitlich erkannte der Vorstand, dass eine Bewässerungsanlage und ein Wildschutzzaun für den neuen Platz doch unerlässlich sind. Da in Gesprächen mit der Stadt unmissverständlich klar gemacht worden sei, dass Zuschüsse hierfür nicht mehr zu erwarten sind, wie Bredemeier erklärte, müsse man diese Maßnahmen nun auf Vereinskosten verwirklichen. Dafür solle ein Darlehen aufgenommen werden. Die Jahresversammlung stimmte diesem Antrag zu. Noch völlig unklar sei hingegen die Entwicklung bei den Baumaßnahmen für die Umkleidemöglichkeiten, die bisher als Gemeinschaftsprojekt mit der Feuerwehr geplant gewesen seien. Nun sei es ja mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass die Feuerwehren Deckbergen und Schaumburg eine Zusammenlegung anstreben. Das bedeute, dass über das Gebäude und dessen Nutzung noch einmal ganz neu nachgedacht werden muss, sagte Bredemeier.

Sportlich gab es viel Positives zu berichten. Bei der Tischtennissparte zeigt sich Axel Sieker als Leiter zufrieden mit seinen Sportlern. Zehn Mannschaften nehmen mit gutem Erfolg an Wettbewerben auf Kreis- und Bezirksebene teil.

Auch in der Fußballjugend und beim erfolgreichen Aushängeschild des Vereins, dem Frauenfußball, herrscht Zufriedenheit. Einzig bei den Fußballherren scheint es Grund zum Klagen zu geben. So sieht es jedenfalls Siegbert Schuba, der eine ganze Reihe von Sprichworten zum besseren Gelingen gesammelt hat. Sein derzeitiger Lieblingsspruch sei: „Verlierer hören auf, wenn sie müde sind. Gewinner, wenn sie gewonnen haben“, ließ Schuba die Zuhörer wissen.

An Veranstaltungen wird es auch in diesem Jahr nicht mangeln. Neben dem Futsi-Cup wird Anfang Mai der zwölfte „Küchenzentrum Holtmann Kick & Fun Cup“ ausgerichtet.

Zum „Sportler des Jahres“ wurde Cord Bredemeier gewählt, wobei die Vereinsmitglieder erstmals auch im Internet zur Stimmabgabe aufgerufen wurden. Gisela Stasitzek wurde „Sportlerin des Jahres“. Für sie war dies nach der Ernennung zu Rintelns „Sportlerin des Jahres“ die zweite große Anerkennung.

Der Vorstand wurde wiedergewählt. 17 Jahre ist Dirk Bredemeier jetzt als Vorsitzender tätig, und er ist entschlossen, das Projekt Sportplatz, dessen Entwicklung er über die ganzen Jahre mit vorangetrieben hat, bis zum Ende zu begleiten. Danach könne er sich aber vorstellen, seinen Posten an einen Nachfolger abzutreten, denn durch seine verantwortungsvolle Arbeit im Verein komme doch manches andere im Leben zu kurz.

50 Jahre dabei sind (v.l.) Wolfgang Niemann, Helmuth Krüger, Klaus Riesner.cm




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