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Müsinger Schnatgänger ärgern sich aber über Hundehalter und Haltestellen-Situation

„So weit ist alles in Ordnung“

Müsingen. „In Müsingen ist so weit alles in Ordnung, von hier hört man nur selten Klagen“, hat Bürgermeister Reiner Brombach den Schnatgängern mit auf den Weg gegeben, die ihrer Ortschaft traditionsgemäß im ersten Monat des Jahres einer Inspektionstour unterzogen. „Mit dieser Einschätzung lag das Stadtoberhaupt ziemlich richtig“, meinten Ortsvorsteher Gerhard Heinrichsmeier und die am Schluss mehr als 30 Teilnehmer, als sie das Tagesgeschehen bei Grünkohl und erfrischenden Getränken im Dorfgemeinschaftshaus Revue passieren ließen.

veröffentlicht am 27.01.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:22 Uhr

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Der in diesem Jahr zum 50. Mal veranstaltete Rundgang führte die Gruppe bei prächtigem Sonnenwetter ausgehend vom Dorfgemeinschaftshaus am Heeresflieger-Flugplatz vorbei über die Achumer Straße, den Friedhof Scheier Straße und das Höppenfeld ins Gewerbegebiet Kreuzbreite, wo eine Rast beim Unternehmen Ahrens Solar/Dachtechnik auf dem Programm stand.

„Dort hat uns Inhaber Dieter Ahrens hervorragend bewirtet und uns viele Infos über den aktuellen Stand der Solartechnik vermittelt“, berichtete Heinrichmeier. „Wir waren wirklich erstaunt über das große Angebots- und Leistungsspektrum dieser früher in Scheie angesiedelten Firma.“ Zudem hätten die Besucher erfahren, dass der Betrieb in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiern wird, merkte der Ortsvorsteher an.

Nachdem die Wanderer über die Straßen Pollkamp und Auf dem Breien zurück zum Ausgangspunkt gelangt und die kulinarischen Köstlichkeiten verzehrt waren, drehten sich viele Gespräche um die Themen „Hundehalter“, „Durchfahrt am Flugplatz“ und „Bushaltestelle“. „Das sind nach wie vor Knackpunkte, die viele Müsinger beschäftigen“, erläuterte Heinrichsmeier.

Mit Blick auf die Hundehalter und die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Begleiter kündigte der Ortsvorsteher an, zunächst noch mal das Gespräch suchen zu wollen. Falls das keine Veränderungen bringe, werde er womöglich um härtere Maßnahmen nicht herumkommen. Hinsichtlich der nach wie vor problematischen Situation an der Flugplatzstraße werde weiter nach einer tragfähigen Lösung gesucht.

Beim Punkt „Bushaltestelle“ geht es Heinrichmeier vor allen Dingen um die Sicherheit der Müsinger Schulkinder. Die derzeitige Regelung, die die Mädchen und Jungen am frühen Morgen bis hinter den Kreisverkehr an der Hans-Neschen-Straße führt, sei eigentlich nicht haltbar. „Wir wollen uns dafür einsetzen, dass unsere Kinder wieder in der Ortsmitte in den Schulbus einsteigen können“, betonte der Ortsvorsteher.




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