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Photovoltaik-Pläne für AWS-Gelände

Solaranlage – aber nicht auf dem Dach

Samtgemeinde Nienstädt (gus). Die Samtgemeindeverwaltung plant eine Photovoltaik-Anlage – aber nicht auf einem Dach, wie es üblich ist, sondern auf dem Boden.

veröffentlicht am 07.02.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 10:22 Uhr

Der Beauftragte für regenerative Energie des Samtgemeinderats, Hinrich Gottschalk (CDU), hat dem Werksausschuss von der Idee berichtet, auf dem Gelände der einstigen Mülldeponie und heutigen Annahmestelle der Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg (AWS) eine Solarstromanlage errichten zu lassen. Der Landkreis als Genehmigungsbehörde sei darüber bereits informiert und habe signalisiert, dass das Vorhaben durchaus realisierungsfähig ist. Das Genehmigungsverfahren laufe derzeit.

Eckhard Ilsemann (SPD) begrüßte den Vorstoß. Er erinnerte daran, dass der Bauausschuss sich bereits grundsätzlich mit dem Thema Solaranlage auseinandergesetzt hatte. Auch die Form der Bürgersolaranlage sei denkbar.

Im Bauausschuss war die Gründung einer Genossenschaft in Erwägung gezogen worden. Dann könnten die Samtgemeindewerke Anteile kaufen und auf Gewinne hoffen. Diese Gedanken gelte es weiterzuentwickeln. Die Gewinne würden aus der Einspeisevergütung stammen, die für Strom aus Sonnenenergie gezahlt wird. Werksausschussvorsitzender Adolf Neitsch (SPD) wies darauf hin, dass diese Vergütung künftig sinken wird.

Grundsätzlich äußerte Neitsch Zweifel an der Sinnhaftigkeit solcher Zuschüsse, die schließlich von anderen Stromverbrauchern bezahlt werden müssen. Gottschalk verteidigte die Einspeisevergütung. Sie helfe, den Bereich der erneuerbaren Energie zu stärken.




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