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Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen feierte mit Migranten aus Syrien und Eritrea

Sommerfest mit Flüchtlingen

Hameln. Die Flüchtlingshilfe-Initiative der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Hameln hatte sich zum ersten Mal daran gewagt, für Flüchtlinge ein Sommerfest auszurichten und sie auch in die Gestaltung einzubeziehen. Am ersten Feriensamstag war es nun so weit und es wurde im Gemeindezentrum Hohes Feld ein überaus lebhaftes, fröhliches Fest.

veröffentlicht am 30.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:09 Uhr

Über 70 Flüchtlinge – vorwiegend aus Eritrea und Syrien – hatten auf die persönliche Einladung reagiert und nahmen an dem fast fünfstündigen Programm teil. Oberbürgermeister Claudio Griese begrüßte die Gäste und unterhielt sich mit einigen. Walid Rash sorgte während des gesamten Nachmittags für die entsprechende arabische Übersetzung bei Ankündigungen und Informationen

Gemeinschaftstänze verschiedener Herkunft, angeleitet von Sabine Wieghorst, wurden von Erwachsenen und Kindern sofort angenommen und spontan fortgesetzt. Die Trommelgruppe „Bantaba“ wurde animiert, zusätzlich zu ihren Beiträgen noch einen Bauchtanz zu begleiten. Die 14-jährige Rahil trug die Rattenfängergeschichte auf Arabisch vor. Roni und Rodi spielten mit Herzklopfen und doch mutig auf Geige und arabischer Laute kleine Stücke. Zwei junge Frauen aus Eritrea zeigten, was sie an Tänzen aus ihrer Heimat mitgebracht haben. Als Beitrag der gastgebenden Initiative sangen und musizierten Mitglieder der Gitarrengruppe aus Marktkirchen- und Münster-Gemeinde, vorbereitet von Brigitte Jans. Die zahlreichen Kinder wurden von der evangelischen Jugend Hameln-Pyrmont mit Kreisjugenddiakonin Silvia Büthe mit Spielen und Schminken erfreut. Ein Raum wurde von Heinrich und Ursula Kasting mit ihrem Team zu einem Basar umgestaltet, bei dem sich die Flüchtlinge mit Kleidung, Bettwäsche und Spielen gegen kleine Spenden bedienen konnten. Zwei Gruppen hatten sich um Cafeteria und Abendbuffet gekümmert, zu dem mehrere Dutzend Kuchen, Torten, Salate und Delikatessen von Flüchtlingen gespendet wurden. Heiß- und Kaltgetränke standen reichlich und kostenlos zur Verfügung. Christa und Hartmut Krummheuer hatten die Tische dekoriert und die Gesamtreinigung im Anschluss daran übernommen, da das Haus für den Sonntagsgottesdienst schon wieder hergerichtet werden musste. Ein gemeinsamer Schlusstanz in großem Kreis, unter Sabine Wieghorsts Anleitung, vereinte Gastgeber und Gäste dieses internationalen Festes.

Die Kinder beim Sommerfest. pr




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