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Stadtjugendfeuerwehr erlebt "supertolle Woche" / Meisterleistung der Logistik

Sommerzeltlager: Viereinhalb von fünf möglichen Sternen erreicht

Evesen (bus). Kurz und schmerzlos, soll heißen: Zügig und unter Verzicht auf ausschweifende Reden, ist am Sonnabend das siebte Sommerzeltlager der Bückeburger Stadtjugendfeuerwehren zu Ende gegangen. Dennoch wurde während der raschen Zeremonie deutlich, dass das Lagerleben allerseits als attraktiv und überaus gelungen in Erinnerung bleiben wird. "Wir haben viereinhalb von fünf möglichen Sternen erreicht", sagte Stadtjugendfeuerwehrwart Maic Schillack. Mehr sei nicht zu erreichen und mehr wolle man auch nicht erreichen.

veröffentlicht am 01.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

Das alle drei Jahre ausgerichtete Lager sei mit mehr als 360 Teilnehmern an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. "Eine Meisterleistung der Logistik" sei im Vorfeld des Treffens und während der zurückliegenden Woche von Organisatoren und Betreuern erbracht worden, lobte Bürgermeister Reiner Brombach. Schirmherr Horst Schwarze und Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Lohmann schlossen sich dem Lob ohne Abstriche an. "Wir haben eine supertolle Zeltlagerwoche erlebt und hervorragende Werbung für die Jugendfeuerwehr gemacht", betonte Lohmann. Der Kreischef nutzte das Abschlusszeremoniell, um Friedel Wittbart mit dem Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr auszuzeichnen. Wittbart habe mit unzähligen Einsätzen das Stadtzeltlager geprägt, erläuterte Lohmann. "Sein unermüdlicher Einsatz und seine große Loyalität waren Garanten des reibungslosen Auf- und Abbaus der Infrastruktur in der 20-jährigen Geschichte der Zeltlager." Wittbart könne ohne Abstriche als einer der Väter der Aktion bezeichnet werden. Lohmann: "Bis auf den heutigen Tag sind sein Rat und seine Tipps gefragt." Schillack ergänzte die Laudatio am Rande der Abschlussfeier um einige spaßige Anekdoten. So habe der Ausgezeichnete bei der Idee, die Lagerküche zu unterkellern, kräftig mitgemacht; und die Idee, einen Wohnwagen von außen zu tapezieren, sei nicht im Theoretischen verblieben. Schillack berichtete, dass auch im aktuellen Lagerleben der Spaßfaktor nicht zu kurz gekommen ist. Als absolutes Highlight habe sich die Buchung der Wasserskianlage in Varenholz erwiesen. Ein vergleichbares Glanzlicht sei die Einführung der neuen T-Shirts - Aufschrift "Jugendfeuerwehren der Stadt Bückeburg& Friends" plus ein Hinweis auf die freundschaftlichen Verbindungen nach Frankreich und Holland gewesen. Apropos "Spaßfaktor": Ein "Streik" der Betreuer ist in Evesen nur mit allerhand Tricks abgewendet worden. "Ich konnte den wirklich sehr engagierten Frauen und Männern ja nicht mit einer Aussperrung drohen", erklärte der Stadtjugendfeuerwehrwart sein Dilemma. Eine Schlichtung sei schlussendlich unter der nicht unerheblichen Mitwirkung von Pastor Heinz Schultheiß erzielt worden. Der Pastor zeichnete am Sonnabend für den Reisesegen aller Teilnehmer verantwortlich. "Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen, der Wind dir den Rücken stärken, die Sonne dein Gesicht hell und glänzend machen, der Regen dir sanft die Federn tränken. Und bis wir beide uns wieder sehen, du und ich, möge Gott dich schützend in seiner Hand halten", gab Schultheiß den Sommergästen mit auf den Weg. Ein weiteres Beispiel für das gute Gelingen des Zeltlagers: Für die aus dem hessischen Rödgen angereisten Jugendlichen kam der Segen des Pastors einen Tag zu früh - die Hessen hängten noch 24 Stunden Lagerleben dran und verließen das Areal erst am Sonntag.

Das Einholen und Einrollen der Fahnen symbolisieren das Ende des siebten Sommerzeltlagers der Bückeburger Stadtjugendfeuerwehren.



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