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Bürger beklagen schlechten Zustand / Aufsichtsrat weist Kritik zurück

Sorge ums Besucher-Bergwerk

Kleinenbremen. Sorgen um Besucher-Bergwerk und Museum: Kleinenbremer beklagen sich über den schlechten äußeren Zustand der Anlage. Einige sehen im Geiste schon die Lichter ausgehen. „In fünf Jahren sind hier die Pforten dicht“, befürchtet etwa Landschaftswart Eckhard Bruß.
In Teilen der Bevölkerung ist der Eindruck entstanden, als werde die Einrichtung stiefmütterlich behandelt. Wie passt das zusammen mit Bestrebungen der Stadt Porta Westfalica, den Tourismus weiter auszubauen – als zweites wichtiges Standbein neben der Wirtschaft? Erst im Januar hieß es in einer Stadtwerkstatt, beim Fremdenverkehr sei Kleinenbremen die Nummer zwei hinter Barkhausen (wir berichteten).hKleinenbremen. Sorgen um Besucher-Bergwerk und Museum: Kleinenbremer beklagen sich über den schlechten äußeren Zustand der Anlage. Einige sehen im Geiste schon die Lichter ausgehen. „In fünf Jahren sind hier die Pforten dicht“, befürchtet etwa Landschaftswart Eckhard Bruß.
In Teilen der Bevölkerung ist der Eindruck entstanden, als werde die Einrichtung stiefmütterlich behandelt. Wie passt das zusammen mit Bestrebungen der Stadt Porta Westfalica, den Tourismus weiter auszubauen – als zweites wichtiges Standbein neben der Wirtschaft? Erst im Januar hieß es in einer Stadtwerkstatt, beim Fremdenverkehr sei Kleinenbremen die Nummer zwei hinter Barkhausen (wir berichteten).
„Wir sollten uns mal zusammensetzen“, lädt Geschäftsführer Mirko Ignatz seine Kritiker ein und verrät: „Ich arbeite mit Hochdruck an einem Tourismuskonzept.“ Überdies gibt es Überlegungen, in Zukunft eine neue Attraktion zu bieten: Eine Grubenbahn soll durch den Steinbruch bis in den Berg fahren. Dies würde ein Problem lösen: Bemängelt wurde zuletzt, dass jener Triebwagen, der früher im Einsatz war, schon länger nicht mehr fährt. Damit kamen Gäste einst vom Vorplatz des Gebäudes in den Berg, bevor sie unter Tage in die Grubenbahn umstiegen.



veröffentlicht am 17.02.2016 um 13:24 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 05:22 Uhr

Kleinenbremen. Sorgen um Besucher-Bergwerk und Museum: Kleinenbremer beklagen sich über den schlechten äußeren Zustand der Anlage. Einige sehen im Geiste schon die Lichter ausgehen. „In fünf Jahren sind hier die Pforten dicht“, befürchtet etwa Landschaftswart Eckhard Bruß.
In Teilen der Bevölkerung ist der Eindruck entstanden, als werde die Einrichtung stiefmütterlich behandelt. Wie passt das zusammen mit Bestrebungen der Stadt Porta Westfalica, den Tourismus weiter auszubauen – als zweites wichtiges Standbein neben der Wirtschaft? Erst im Januar hieß es in einer Stadtwerkstatt, beim Fremdenverkehr sei Kleinenbremen die Nummer zwei hinter Barkhausen (wir berichteten).
„Wir sollten uns mal zusammensetzen“, lädt Geschäftsführer Mirko Ignatz seine Kritiker ein und verrät: „Ich arbeite mit Hochdruck an einem Tourismuskonzept.“ Überdies gibt es Überlegungen, in Zukunft eine neue Attraktion zu bieten: Eine Grubenbahn soll durch den Steinbruch bis in den Berg fahren. Dies würde ein Problem lösen: Bemängelt wurde zuletzt, dass jener Triebwagen, der früher im Einsatz war, schon länger nicht mehr fährt. Damit kamen Gäste einst vom Vorplatz des Gebäudes in den Berg, bevor sie unter Tage in die Grubenbahn umstiegen.
Auf neuen Schienen könnte nun eine Grubenbahn durch den Steinbruch bis unter die Erdoberfläche juckeln – und von dort unter Tage weiter. Den Triebwagen haben die Mindener Kreisbahnen (mkb), 100-prozentige Tochter des Kreises Minden-Lübbecke, zwischenzeitlich an die Museums-Eisenbahn Minden (MEM) verkauft. Das Besucher-Bergwerk hatte ihn nur gemietet.
Ferner kritisieren besorgte Kleinenbremer, dass die MEM seit November 2015 wegen maroder Gleise nicht mehr bis Kleinenbremen fährt. Die Strecke ist ab Nammer Grube gesperrt, 2016 sind keine Fahrten vorgesehen.




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