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Gemeinschaft der Heeresflieger unterstützt Bundeswehr-Sozialwerk

Sorgenkinder profitieren von der Sparsamkeit der Heeresflieger

Bückeburg (bus). Dass die Volksmundweisheit "Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben" nicht komplett zu Ende formuliert ist, hat jetzt die Gemeinschaft der Heeresflieger unter Beweis gestellt. Bedingt durch eine Reise des etwa 210 Mitglieder zählenden Verbandes können demnächst auch Personen etwas erleben, die an der Reise nicht beteiligt waren - die Gemeinschaft stellte den Überschuss aus der Reisekasse dem Bundeswehr-Sozialwerk zur Verfügung.

veröffentlicht am 08.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Rudi Kibat und Friedhelm Steinkampüberreichten dem Sozialwerk-Vertreter Karlheinz Stier 445 Euro. "Wir sind ausgesprochen sparsam mit unserer Reisekasse umgegangen", erklärten Kibat und Steinkamp. Darüber hinaus sei ihnen im August während der Fahrt nach Mending, Koblenz und Neuenahr-Ahrweiler die Bundeswehr sehr entgegengekommen. Speziell bei der Beköstigung habe man viel Geld gespart. "Und für dieses Entgegenkommen wollen wir uns bedanken", erläuterten die Spender. Hinsichtlich des Verwendungszwecks habe der Gedanke, auch jüngere Menschen zu unterstützen, eine besondere Rolle gespielt. Stier stellte die Sozialwerk-Aktion "Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien" vor, die unbürokratisch geistig und/oder körperlich behinderten Kindern von Bundeswehrangehörigen hilft. "Sie füllt dort eine Lücke, wo die Krankenkassen nicht alle Kosten erstatten und der Staat sowie karikative Organisationen nicht einspringen können." Durch den engen Kontakt zu den Mitgliedern besitze das Bundeswehr-Sozialwerk die Möglichkeit, den betroffenen Familien unmittelbar Hilfe anzubieten, sagte der Leiter der Ortsstelle Bückeburg bei der Übergabe.




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