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Traditioneller Gründonnerstag-Gig der Peter Kranz Bluesband

„Soul meets Blues“ in großer Besetzung

Kleinenbremen. Ein vorgezogenes Ostergeschenk hat die „Peter Kranz Bluesband“ Fans handgemachter, erdiger Musik gemacht. Die fünfköpfige Formation um Frontmann respektive Sänger Peter Kranz hatte für Gründonnerstag nämlich zu ihrer alljährlichen „Oster Blues Nacht“ in das Kleinenbremener Gasthaus „Zur schönen Aussicht“ eingeladen.

veröffentlicht am 04.04.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:22 Uhr

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Auf dem Programm stand ein „explosiver Mix aus fetzigen Blues-Rock-Nummern, gefühlvollen Balladen und Soul-Klassikern der späten sechziger Jahre“, den die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiernde Band allerdings nicht alleine darbot. Mit an Bord waren außer der Kernbesetzung in Person von Stephan Büthe (Gitarre), Manfred Heinze (Bass), Lutz Requardt (Keyboard), Reiner Walter (Schlagzeug) und eben Peter Kranz diesmal nämlich auch noch die „Power Horns“ alias Markus Himstedt (Trompete), Stefan Roellgen (Tenorsaxophon), Alex Behrens (Baritonsaxophon) und Finn Adam (Posaune).

Gesanglich komplettiert wurde das Ganze durch Doris Henning, die auch sonst des Öfteren bei der Peter Kranz Bluesband mitmischt, sowie durch Jutta Janson, die an diesem Abend bei einigen Songs als „Backing Vocalist“ (Begleitsängerin) fungierte.

Soweit also die Eckdaten des unter das Motto „Soul meets Blues“ gestellten Events. Im Ergebnis bescherten die bestens aufgelegten Musiker ihrem Publikum in dem vom Start weg rappelvollen, rustikalen Saal des Gastronomiebetriebes einen absolut kurzweiligen Hörgenuss. So präsentierte die Peter Kranz Bluesband zum Auftakt einen waschechten Blues – „San-Ho-Zay“ von Freddie King –, bei dem Stephan Büthe schon mal einen kleinen Vorgeschmack hinsichtlich seiner virtuosen Qualitäten als Stromgitarrist gab. In der Folge wurden unter anderem der Robben Ford-Klassiker „Moth To A Flame“ und der von der Band Savoy Brown entliehene Song „Heartbrake Makes You Strong“ intoniert - beides Stücke, deren Interpretationen nicht zuletzt von Peter Kranz‘ kernig-gefühlvollem Gesang geprägt waren. Dessen warme Stimmfarbe und gesangliche Ausdrucksfähigkeiten harmonierten überdies perfekt mit dem Gesang von Doris Henning, mit der zusammen er die alte „Cream“-Nummer „White Room“ zum Besten gab, nachdem Doris Henning zuvor bereits bei dem Song „Blow At High Dough“ (The Tragically Hip) als Solo-Vocalistin überzeugt hatte.

In der gesamten zweiten Hälfte des Konzertes steuerten dann die vier „Power Horns“ den richtig fetten Bläsersound zur Peter Kranz Bluesband bei, hatten aber - quasi als musikalischer Aperitif - auch schon kurz vor der Halbzeitpause einige Stücke instrumental begleitet. „Born Under A Bad Sign“ der Blues-Legende Albert King und das durch die Version des us-amerikanischen Sängers Lloyd Price Ende der 1950-er Jahre weltbekannt gewordene Soul-Stück „Stagger Lee“ waren einige der Titel, bei denen sich die Bläser mit ihren Instrumenten einmal mehr mächtig ins Zeug legten.




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